Ostblockmeeting in Neuhardenberg: Simson-Rennen als Highlight – Unfälle erschweren Anreise

Ostblockmeeting 2025 in Neuhardenberg: Bei bestem Wetter präsentierten die Aussteller ihre motorisierten Schätzchen aus dem ehemaligen Ostblock. Die Besucher waren begeistert.
Peter Grenz- Ostblockmeeting 2025 in Neuhardenberg mit über 400 Fahrzeugen und großer Besucherzahl.
- Sprintrennen kehrten zurück und zogen die Zuschauer durch die Nähe zum Ausstellungsgelände an.
- Zwei Unfälle auf der B167 führten zu Vollsperrungen und erschwerten die Anreise zeitweise.
- Erweiterte Campingfläche ermöglichte eine bessere Fahrzeugpräsentation auf dem Gelände.
- Veranstalter danken Helfern und planen erneute Sicherheitsanfragen für 2026.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Seltene Fahrzeuge, spannenden Sprintrennen und beste Stimmung: Das sechste Ostblockmeeting in Neuhardenberg war auch 2025 wieder ein Besuchermagnet für die Fans der Ostfahrzeuge. Bei bestem Wetter und trotz zweier Verkehrsunfälle auf der Zufahrt, die zeitweise für Verzögerungen sorgten, zeigte sich das Publikum begeistert – ebenso wie die Veranstalter.
Frank Trepke von ‚Erichs Erben‘ aus Strausberg, der das Ostblockmeeting gemeinsam mit dem Flugplatzmuseum Neuhardenberg organisiert, zieht ein äußerst positives Resümee für diese Veranstaltung. „Wir hatten wieder enormes Glück mit dem Wetter, was erfahrungsgemäß die Besucherzahlen immer stark beeinflusst“, sagt er zufrieden. Und so wundere er sich nicht, dass in diesem Jahr mehr Zuschauer, als im vergangenen Jahr vor Ort waren.
Das Ostblockmeeting in Neuhardenberg sei zwar nicht das Einzige und schon gar nicht das Größte dieser Art, das in der Region stattfindet – auch das IFA-Treffen in Herzfelde oder das Ostfahrzeugtreffen in Finowfurt ziehen tausende Besucher an. Doch hat sich das Treffen in Neuhardenberg mittlerweile zu einem Geheimtipp entwickelt. „Dreiviertel unserer Gäste sind Stammgäste“, schätzt Trepke: „Und es werden von Jahr zu Jahr immer mehr.“
„Neu in diesem Jahr war, dass eine zusätzliche Fläche für den Campingplatzplatz zur Verfügung stand“, sagt Werner Hoffmann vom Flugplatzmuseum. Dadurch standen im Ausstellungsbereich mehr Flächen zur Verfügung. Das wiederum gab Frank Trepke die Möglichkeit, die Fahrzeuge anders anzuordnen, als zum Beispiel auf ähnlichen Fahrzeugtreffen. „Da hat man manchmal das Gefühl, über einen Parkplatz zu laufen“, sagt er und weiter: „Das finde ich optisch nicht so schön.“ Ob das im kommenden Jahr auch wieder so sein wird, und ob dann auch mehr Aussteller möglich sind, können beide noch nicht sagen.
Zuschauermagnet waren die Sprintrennen
„Nachdem es 2024 keine Rennveranstaltungen gegeben hatte, kam die Entscheidung, in diesem Jahr wieder einen Sprintwettbewerb durchzuführen, bei den Besuchern sehr gut an“, so Trepke. Doch nicht nur das. Zuvor fanden diese Wettbewerbe auf Flächen des Airports statt, die jetzt wegen Flugbetrieb nicht mehr genutzt werden. „Dadurch haben wir die Strecke dicht an das Ausstellungsgelände gelegt, wodurch die Zuschauer noch näher am Geschehen dran waren“, so der leidenschaftliche Ostfahrzeug-Fan.
Zuschauer und Teilnehmer waren voll des Lobes bezüglich der Organisation. Ein Teilnehmer an den Sprintrennen schreibt auf Social Media: „Absoluten Respekt für die Orga vom Simson-Rennen. Keine überzogenen Vorschriften, alles mit Vernunft gelöst. Für mich das Highlight gewesen.“ Jemand anderes schreibt: „Wir haben tolle Leute und alte Bekannte getroffen und hatten eigentlich den ganzen Tag keine lange Weile, da es immer etwas Spannendes zu sehen gab oder coole Benzingespräche geführt wurden.“
Und ein weiterer schreibt: „Wir waren zum 4. Mal dabei und dieses Jahr war es auf jeden Fall besser, als letztes Jahr. Viele schöne Fahrzeuge, geiles Essen und super Stimmung.“ Und in der Tat zeigten sich auch die Veranstalter äußerst zufrieden mit dem Versorgungsangebot, wo von Kuchen, über Bratwurst, Erbsensuppe und Schnitzelbox bis hin zum selbstgemachten Burger für jeden etwas dabei war.
Zwei Unfälle auf der Zufahrt sorgten für Vollsperrung
„Unglücklicherweise ereigneten sich am frühen Nachmittag auf B167, an Zufahrt zum Flugplatzmuseum zwei Unfälle, in dessen Folge die Bundesstraße voll gesperrt worden ist“, erzählt Frank Trepke. Deswegen sei das Meeting aus Richtung Wriezen nicht beziehungsweise nur mit Umwegen erreichbar gewesen. Wie die Polizei dazu auf Nachfrage mitteilt, sind gegen 12.30 Uhr zwei Pkw, ein Skoda Fabia und ein Mercedes Vito, in Höhe Zufahrt zum Flugplatzmuseum zusammengestoßen. Die Insassen der beiden Fahrzeuge, zwei Männer im Alter von 21 und 37 Jahren sowie ein 11-jähriges Kind wurden dabei nur leicht verletzt, so ein Polizeisprecher. Der Sachschaden wird auf 4.000 Euro geschätzt.
Zwei Stunden später krachte es erneut – an derselben Stelle. Diesmal waren drei Fahrzeuge beteiligt, ein VW Passat, der mit einer 35-jährigen Frau und zwei Kindern besetzt war, ein Skoda Fabia, mit einem 46-jähren Fahrer und ein Hyundai Koni, der von einem 78-jährigen Mann gelenkt wurde. Zu den genauen Umständen des Unfalls konnte sich die Polizei nicht äußern. Jedoch sei von den drei Fahrzeugen nur noch der Skoda fahrbereit gewesen. Der Gesamtschaden wird hier mit 55.000 Euro angegeben. Ernstere Verletzungen soll es laut Polizei nicht gegeben haben. Jedoch sei der Führerschein des 78-jährigen Mannes sichergestellt worden – wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, so ein Polizeisprecher.
Werner Hoffmann und Frank Trepke bedauern diese Vorfälle und teilen dazu mit, dass eine Anfrage auf Tempo 50 und Überholverbot auf der B167 in Höhe der Zufahrt von den Behörden im Vorfeld der Veranstaltung abgelehnt wurde. „Wir werden es im nächsten Jahr jedoch wieder beantragen“, kündigt Werner Hoffmann vom Flugplatzmuseum an.
Dank an die vielen Helfer
Die Veranstalter vom Flugplatzmuseum und von Erichs Erben danken den vielen Helfern, ohne die derartige Veranstaltungen nicht zu stemmen sind. Besonderer Dank geht vor allem an die Feuerwehr, die auf dem Ostblockmeeting vor Ort war und so bei den Unfällen auch schnell zu Hilfe eilen konnten, so Trepke.










