Stelle
: Beauftragter für Migration in Vollzeit

Ab 1. Oktober hat der Kreis einen neuen Migrationsbeauftragten. Der soll sich ganz auf die Aufgabe konzentrieren.
Von
Doris Steinkraus
Seelow
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Derzeit Migrationsbeauftragter: Thomas Berendt soll abberufen werden.

Gerd Markert

Wie kommt es zu solch großen Unterschieden?, wollte Henrik Wendorff (Bauern) wissen. Die Erklärung kam von Thomas Berendt selbst. Immer wieder sei kritisiert worden, dass so ein wichtiger Aufgabenbereich eben nicht nur mit zehn Prozent einer Vollzeitstelle zu bewältigen ist, sagte er. Der Kreis habe deshalb einst auch eine Vereinbarung mit dem Kreis–, Kinder– und jugendring (KKJR) abgeschlossen. „Der KKJR sichert bisher die operative Arbeit“, erläuterte Berendt. Man wolle nun mit einer Vollzeitstelle diesen Bereich bündeln. Die Vereinbarung mit dem KKJR — und damit die Bezuschussung — entfalle dann natürlich.

Der Stabsstelle des Landrates, die Berendt leitet, sei durch die im Januar veränderte Neustrukturierung auch den Bereich Katastrophenschutz zugeordnet worden. Damit beantwortete er auch die Frage, wie er dann die zehn Prozent mehr Arbeitszeit ausfüllt. Der Kreisausschuss konnte noch keine Beschlussempfehlung geben, da die Bewerbungsgespräche erst am 22. August stattfinden. Zum Kreistag am 28. August wird der Name des Bewerbers dann vorliegen.