Die Feuerwehren sind in der Nacht zu Donnerstag vielerorts dabei gewesen, umgekippte Bäume zu beseitigen. An der Seelower Grundschule war durch umkippende Nadelbäume eine besonders gefährliche Situation entstanden durch den Sturm „Ylenia". Hausmeister Frank Eichhorst hatte am frühen Morgen zunächst den Bauhof der Kreisstadt informiert, dass ein großer Nadelbaum quer über den Platz vor dem Schuleingang gefallen war. „Da hatten wir großes Glück. Denn es sind natürlich heute auch Schüler in die Schule gekommen. Die Information vom Ministerium zum Aussetzen der Präsenzpflicht kam ja erst recht spät.“ Niemand wurde durch diesen Baum verletzt.
Vom Bauhof Seelow schon zerkleinert: Dieser Nadelbaum war im Sturm auf den Eingangsplatz der Grundschule Seelow gefallen
Vom Bauhof Seelow schon zerkleinert: Dieser Nadelbaum war im Sturm auf den Eingangsplatz der Grundschule Seelow gefallen
© Foto: Ulf Grieger

Gefahr durch Sturm „Ylenia“ ist noch nicht gebannt

Erst später habe er gesehen, dass noch ein zweiter Baum umgestürzt war. Der allerdings fiel auf das Schulgebäude. „Da musste ich dann doch die Feuerwehr alarmieren“, so Eichhorst. Die Einsatzkräfte holten diesen Baum herunter. Erst dann wurde der Schaden an der Dachrinne und Fassade sichtbar. Gebannt sei die Gefahr am Schulhaus, das zum denkmalgeschützten Bereich gehört, noch nicht. Denn ein weiterer Nadelbaum steht dicht an der Schulhauswand. „Der hat auch schon ganz mächtig gewankt“, so Eichhorst.