Unfall auf L38 in Hangelsberg: Fahrer flieht – Spuren im Schnee führen nach Fürstenwalde

An der L 38 in Hangelsberg fanden Polizisten einen Pkw ohne Fahrer auf dem Dach liegend im Straßengraben. Eine Verfolgungsjagd begann. (Symbolbild)
Marvin KossGegen 20.30 Uhr am Mittwochabend wurde die Polizei gleich von mehreren Zeugen über einen Unfall auf der L38 nach Hangelsberg informiert. Als die Beamten dort eintrafen, fanden sie einen Kia Sorento vor, der vermutlich aufgrund der Glätte von der Straße abgekommen war. Im Straßengraben und auf dem Dach liegend, kam der Pkw zum Stehen.
Der Motor lief noch, die Fahrertür stand offen, aber Insassen waren nicht auszumachen. Bei der Überprüfung des Fahrzeuges kam heraus, dass dieses bereits zu von der Berliner Polizei wegen Diebstahls zur Fahndung ausgeschrieben wurde.
Die winterlichen Verhältnisse kamen der Polizei zugute. Direkt am Unfallort fanden sie Fußspuren, die sie einer Person zuordneten, die im Auto gesessen haben könnte. Die Beamten verfolgten die Spuren, die von der Unfallstelle wegführten.
Kurz vor Fürstenwalde entdeckten die Polizisten im Heideland einen Mann, der bei Anblick der Beamten umgehend das Weite suchen wollte. Jedoch gelang ihm das nicht. Die Polizisten verfolgten den Flüchtigen und konnten ihn auch kurz darauf stellen. Es handelte sich dabei um einen 35-jährigen Polen.
Anhand von Glassplittern an seiner Jacke konnte, die von der Frontscheibe des Kias stammten, konnte er eindeutig als Unfallfahrer bestimmt werden. Der Pole stand er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Er ist vorläufig festgenommen, die Ermittlungen gegen ihn laufen.

