Schlägerei in Spandau
: Angriff mit Holzlatten und Metallrohr – Mann schwer verletzt

Nach einer Attacke auf eine Gruppe von Männern in Berlin-Spandau musste ein Verletzter operiert werden. Auch Frauen wurden angegriffen. Was über das Motiv bekannt ist.
Von
Roland Becker
Spandau
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Polizei

In der Nacht zu Dienstag wurde die Polizei in die Neuendorfer Straße in Spandau gerufen. Dort hatte eine Gruppe von Männern sieben Menschen angegriffen. Die Täter konnten flüchten, bevor die Polizei vor Ort war. (Symbolfoto)

Jens Kalaene/dpa
  • In Spandau wurden sieben Menschen von einer Männergruppe angegriffen, ein Mann wurde schwer verletzt.
  • Die Tat geschah in der Neuendorfer Straße, die Angreifer nutzten Holzlatten und Metallrohre.
  • Ein 42-jähriger Mann erlitt schwere Verletzungen und musste operiert werden.
  • Auch zwei Frauen wurden verletzt. Hintergrund könnten Beziehungsstreitigkeiten sein.
  • Die Täter sind flüchtig, es wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Eine Gruppe von bis zu zehn Männern hat in der Nacht zu Donnerstag (2. Januar 2025) fünf Männer in der Neuendorfer Straße in Berlin-Spandau angegriffen. Zuvor hatten sie diese aufgefordert, sich zu einem Gespräch an einem vorgegebenen Ort in dieser Straße einzufinden. Doch statt einer verbalen gab es eine handfeste körperliche Auseinandersetzung, die für einen der Männer im Krankenhaus endete.

Die Angreifer sollen gegen 0.40 Uhr sofort auf die fünf Männer eingeprügelt haben. Laut der Pressestelle der Polizei Berlin sei auf die 29, 30, 40, 42 und 45 Jahre alten Opfer mit Holzlatten und Metallrohren eingeprügelt worden. Auch Messer sollen bei dem Angriff verwendet worden sein.

War Streit um Frauen Auslöser der Prügelattacke?

Dabei erlitt das 42-jährige Opfer Kopfverletzungen sowie einen Handgelenk- und einen Rippenbruch. Rettungskräfte brachten ihn sofort in ein Krankenhaus, wo er operiert wurde. Die anderen vier Männer trugen Platzwunden und andere kleinere Verletzungen davon, die ambulant behandelt werden konnten.

Im Verlauf der Auseinandersetzung sollen auch zwei 50 und 51 Jahre alte Frauen angegriffen worden sein, die während der Attacke dazustießen. Dabei habe die 51-Jährige Verletzungen am Bein erlitten. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei sollen Beziehungsstreitigkeiten, bei denen es um Frauen geht, Hintergrund des Angriffs gewesen sein. Ob es sich dabei um die angegriffenen Frauen handelt, ist bislang nicht bekannt.

Die Gruppe der Angreifer war bereits geflohen, als die Polizei eintraf. Die Opfer sollen laut Polizeisprecherin Susann Barahona Muñoz bulgarische Staatsbürger sein. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand sei es naheliegend, dass auch die Täter diese Staatsbürgerschaft besitzen. Namentlich bekannt sind die Angreifer allerdings noch nicht. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.