Wette in Berlin-Spandau: Wer macht mit? Bezirke von Berlin im Wettstreit

Fünf Berliner Bezirke, darunter Spandau, lassen sich auf eine Kaffee-Wette mit zwei Einzelhändlern ein. Die Kältehilfe kann davon profitieren. (Symbolbild)
Christin Klose/dpa- Fünf Berliner Bezirke, darunter Spandau, nehmen an der Kaffeewette teil; Spenden für Kältehilfe.
- Vom 8. bis 20. Januar 2025 sammeln Einwohner Kaffeespenden im Spandauer Rathaus.
- Für 500 Pakete Kaffee gibt es 2.500 Euro für die Kältehilfe, initiiert von Michael Lind.
- Ursprung der Wette 2019 in Neukölln, nun erstmals fünf Bezirke beteiligt.
- Ziel: Aufmerksamkeit für obdachlose Menschen und ihre Unterstützung im Winter.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Gerade an kalten Tagen ist vielen ein warmes Getränk willkommen, das wohlige Wärme von innen spendet. So auch bei den Menschen, die auf der Straße leben und sich insbesondere im Winter mit den teils eisigen Temperaturen arrangieren müssen. Um diesen zu helfen, gibt es im Januar 2025 eine ganz besondere Aktion in Form einer Wette.
Nicht mit Tee oder Suppe, sondern mit Kaffee wollen verschiedene Berliner Bezirke bedürftigen Menschen etwas Gutes tun – indem sie selbst mit zwei Einzelhändlern in einen Wettstreit treten. Bürgerinnen und Bürger sind zur Unterstützung aufgerufen.
Spandau zum ersten Mal bei Kaffee-Wette dabei
Konkret geht es um die 2019 in Neukölln gestartete Kaffeewette. Diese hat mittlerweile größere Dimensionen angenommen. Insgesamt beteiligen sich fünf Bezirke der Hauptstadt daran, darunter erstmals auch Spandau.
Bei der Wette geht es darum, möglichst viele Kaffeespenden einzusammeln. Für 500 Pakete Kaffee erhalten die teilnehmenden Bezirke von ihren Wettgegnern 2.500 Euro. Das Geld soll dann der Kältehilfe in den jeweiligen Bezirken zugutekommen.
Wettgegner sind dabei die Einzelhändler Michael Lind in Neukölln und Reinickendorf sowie Ralf Oelmann in Lichtenberg, Spandau und Tempelhof-Schöneberg.
Wo Kaffeespenden in Spandau abgeben werden können
Die Challenge findet im Zeitraum vom 8. Januar bis 20. Januar statt. In dieser Zeit können Einwohnerinnen und Einwohner ihrem Bezirk zum Wetterfolg verhelfen, indem sie beispielsweise im Spandauer Rathaus vorbeikommen und in den dortigen Pförtnerlogen ein Paket Kaffee abgeben.
Am Ende steht dann die spannende Frage, welcher Bezirk die meisten Kaffeespenden für die Kältehilfe einsammeln konnte.
Jeder der fünf Bezirksbürgermeister zeigte sich bereits im Vorfeld zuversichtlich, die Wette zu gewinnen. Spandaus Bürgermeister Frank Bewig erklärte, dass die Wette den Wert von Solidarität und Gemeinschaft zeige. Durch die Kaffeewette spende man Wärme in der kältesten Jahreszeit.
Idee für Kaffeewette kommt aus Neukölln
Die Idee für die Wette hatte 2019 der Einzelhändler Michael Lind, der den Neuköllner Bezirksbürgermeister Martin Hikel herausforderte. Mithilfe der Einwohner gewann dieser die Wette deutlich. Damals ging es noch um 50 Kaffeespenden, für die Lind 1000 Euro spenden wollte.
So auch in den Folgejahren. 2023 schloss sich der Bezirk Reinickendorf an, 2025 nehmen zum ersten Mal fünf Bezirke teil. Sie alle wollen mit der Wette auf die Situation obdachloser Menschen aufmerksam machen, die durch die Kältehilfe besondere Unterstützung erfahren.
In der Kältehilfe haben sich zahlreiche Kirchengemeinden, Verbände, Vereine und Initiativen zu einem Netzwerk mit Notübernachtungen, Nachtcafés, Suppenküchen und Treffpunkten zusammengeschlossen.

