Wenn man denkt, man kennt die Malerin Ingrid Achsel, wird man immer wieder eines Besseren belehrt. In ihrer Ausstellung „Horizonte“, die am Sonnabend in der Galerie „Zum alten Warmbad“ mit einer Vernissage in kleiner Runde eröffnet wurde, zeigt sich die Münchebergerin sehr vielseitig in ihren Werken, die doch alle eins gemeinsam haben: „Sie sind einfach toll“, wie ihre Malerkollegin Roswitha Schulz nach einigem Hingucken beschrieb. Gleich darauf fügte sie hinzu: „Die Bilder sind ausdrucksstark, in Form und Farbe stimmig, es macht einfach großen Spaß, sie zu betrachten.“

Begeisterung sichtbar

Zu sehen sind im Warmbad hauptsächlich Arbeiten mit urbanen Motiven. Man braucht Ingrid Achsel nicht lange zu bitten, etwas über ihre Arbeiten zu erzählen. Es sprüht förmlich aus ihr hinaus, und das Schöne ist, sie kann ihre Begeisterung für Dinge, Menschen und Landschaften in Bilder umsetzen. Da findet der Alexanderplatz mit all seinen Sehenswürdigkeiten Platz in einem Bild, ohne das Details verborgen bleiben. In verschiedenen Perspektiven finden Rotes Rathaus, Fernsehturm, Neptunbrunnen und Marienkirche zu einem Ensemble zueinander, das es so real nicht gibt, trotzdem aber ein Bild des Gewohnten abgibt.
Mit „es gibt keinen Stillstand, das ganze Leben ist ein ständiges Lernen“, erklärt die in Fürstenwalde geborene Künstlerin ihr Lebensmotto.