Autobahn A10 bei Strausberg
: Polizei zieht gefährliche Fahrerin aus dem Verkehr

Auf der Autobahn A10 bei Strausberg sorgte eine 24-Jährige für Chaos. Die Polizei ermittelt wegen mehrerer Verstöße.
Von
Dennis Lloyd Brätsch
Strausberg
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Kontrolle in Hönow: Ein Audi-Fahrer wurde mit über 2 Promille gestoppt. (Symbolbild)

Eine 24-jährige BMW-Fahrerin hatte beinahe mehrere Unfälle auf der Autobahn A10 verursacht. Die Polizei konnte das Auto bei Strausberg stoppen. (Symbolbild)

Dennis Lloyd Brätsch
  • 24-jährige BMW-Fahrerin sorgte auf der A10 bei Strausberg für gefährliche Situationen.
  • Fahrzeug fuhr in Schlangenlinien, trug gefälschte und polizeilich gesuchte Kennzeichen.
  • Polizei stoppte Wagen – keine Fahrerlaubnis, keine Haftpflichtversicherung, Ermittlungen laufen.
  • Frau ist der Polizei wegen ähnlicher Verstöße bekannt, Alkohol oder Drogen spielten keine Rolle.
  • Ermittlungen wegen Urkundenfälschung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Versicherungsverstoß eingeleitet.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Eine Frau, die ihr Fahrzeug offenbar überhaupt nicht unter Kontrolle hatte, hat am Mittwochnachmittag (3. Dezember) einen Polizeieinsatz ausgelöst. Zuvor war es auf der Autobahn A10 zu mehreren brenzligen Situationen gekommen, bevor die BMW-Fahrerin gestoppt werden konnte.

Nach Angaben der Polizei hatte ein Zeuge gemeldet, dass der Wagen in Schlangenlinien unterwegs sei und es mehrfach beinahe zu Kollisionen gekommen wäre. Zudem seien an dem BMW zwei unterschiedliche Kennzeichen angebracht gewesen.

Eine Streife der Autobahnpolizei nahm sofort die Fahndung auf und stoppte das Fahrzeug, nachdem es die Autobahn verlassen hatte. Vor Ort bestätigte sich schnell der Anfangsverdacht: Eines der Kennzeichen war gefälscht, das andere wurde bereits polizeilich gesucht. Für den BMW bestand außerdem keine Haftpflichtversicherung.

Damit nicht genug: Die Fahrerin besaß keinerlei Fahrerlaubnis – und ist der Polizei wegen ähnlicher Verstöße bereits bekannt. Alkohol oder Drogen hatten bei der Fahrt laut Polizei keine Rolle gespielt. Die Liste der Vorwürfe ist dennoch lang: Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und ein Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Gegen die 24-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.