Baden bei Strausberg: Freibad Bötzsee wieder offen, aber Problem noch nicht vom Tisch

Der Badespaß am Bötzsee in Eggersdorf ist wieder möglich. Was bei der Wiederöffnung des Strandbads aber zu beachten ist.
Thomas Berger- Strandbad Bötzsee in Petershagen-Eggersdorf ist seit Donnerstag, 27. August, wieder geöffnet.
- Zuvor war der Strand zwei Tage wegen Verdachts auf Blaualgen vorsorglich gesperrt worden.
- Baden erfolgt auf eigene Gefahr – besonders Kinder und Immunschwache sollen Kontakt meiden.
- Empfehlung: uferfernen Einstieg über Stege nutzen, danach zügig duschen und Kleidung wechseln.
- Gesundheitsamt beprobte das Wasser am Mittwoch, 26. August – Ergebnisse in drei bis fünf Tagen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die gute Nachricht nicht nur für Familien mit Kindern, sondern auch alle anderen Badegäste mit Blick auf das bevorstehende Wochenende: Die Gemeinde Petershagen-Eggersdorf hat am Donnerstag, 27. August, die Wiederöffnung ihres Freibades am Bötzsee verkündet. Der Strand war zwei Tage zuvor wegen des Verdachts auf Blaualgen zunächst vorsorglich gesperrt worden.
Ausgeräumt ist dieser noch nicht. „Im See treten derzeit vermehrt Algen auf, der Verdacht auf Blaualgen (Cyanobakterien) liegt nahe, wurde aber bisher nicht bestätigt. Diese können Hautreizungen und allergische Reaktionen auslösen“, heißt es von der Gemeinde.
Dringender Hinweis: Baden am Bötzsee auf eigene Gefahr
Dennoch ist das beliebte Strandbad nun wieder offen — mit einer Einschränkung. Das Baden erfolgt ausdrücklich auf eigene Gefahr. „Es wird empfohlen, insbesondere für kleine Kinder und immungeschwächte Badegäste den Kontakt zum Wasser zu vermeiden. Badegäste sollten einen uferfernen beziehungsweise nicht belasteten Einstiegsbereich in das Badegewässer nutzen, beispielsweise über die Stege. Nach dem Baden ist ein zügiges Abduschen sowie der Wechsel der Badekleidung zu empfehlen“, heißt es in der Mitteilung.
Das Gesundheitsamt Märkisch-Oderland hatte am Mittwoch, 26. August, das Wasser am Bötzsee untersucht. Diese Beprobungen der Badegewässer finden monatlich statt. Laut Fachbereichsleiterin Bianka Boss handelte es sich um die reguläre letzte Untersuchung dieser Badesaison.
Die Auswertung der Laborergebnisse lägen zumeist nach drei bis fünf Tagen vor. Erst dann gibt es auch zu möglichen Auswirkungen des Algenwachstums am Bötzsee in Eggersdorf und etwaigem Gefährdungspotenzial einen amtlichen Befund. Beim Landkreis geht es dabei nur um Hygiene. Im Dreijahresturnus wird der Bötzsee wie andere Seen darüber hinaus vom Landesumweltamt (LfU) auf Quecksilber, PFAS und Pestizide untersucht.
