Bauarbeiten: Röhren für die Fundamente an der Landesstraße

Die Position muss stimmen: Mitarbeiter einer Spezialtiefbaufirma aus Cottbus platzieren eine Metallröhre für die künftige Stützwand an der Landesstraße am Wachtelberg in Hennickendorf. Knapp 40 dieser Röhren müssen dort noch in die Erde.
Gerd MarkertAuf der Baustelle der Landesstraße 23 am Wachtelberg ist die finale Phase bei den Rammarbeiten angelaufen. Nachdem zunächst Anfang des Monats eine provisorische Stützwand errichtet wurde, sind inzwischen gut zwei Drittel der Metallröhren in der Erde versenkt, die für das Fundament der eigentlichen Stützmauer benötigt werden. „Wir liegen besser in der Zeit als gedacht“, verkündete Torsten Bieder vom Landesbetrieb Straßenwesen nach dem Baurapport am Dienstag. Ende nächster Woche würde diese Etappe abgeschlossen sein, schätzte er ein.
117 solcher bis zu acht Meter langen Röhren werden auf dem etwa 400 Meter langen Abschnitt in den Boden gerammt. Eine Cottbuser Spezialtiefbaufirma arbeitet mit ihrem Vibrationsgerät zentimetergenau, denn für die folgenden Arbeiten muss alles passen. Etwa ein Meter in den Röhren wird später mit Beton gefüllt, dann werden Doppel–T-Träger montiert, in die schlussendlich Betonfertigteile eingelassen werden. Auf die wird letztlich noch ein Geländer gesetzt, als Absturzsicherung für den künftigen Geh-/Radweg, der neben der Fahrbahn entsteht. Der eigentliche Straßen– und Wegebau startet, wenn die Wand steht. Die Arbeiten werden sich wahrscheinlich bis Jahresende hinziehen.