Bier in Altlandsberg: So schmeckt der Maibock und das kostet das edle Gesöff

Gekostet und als überaus gelungenes Bier befunden: Brauer Holger Heßke zapft den ersten Maibock 2025 der Sozietätsbrauerei & Brennerei Altlandsberg AG.
Dirk Schaal- Maibockanstich in Altlandsberg: Highlight für Bierfreunde am 30. April, 15 Uhr.
- 2800 Liter Maibock 2025, erhältlich bis Anfang Juni, keine Nachproduktion.
- Maibock kostet 31 Euro für 2-Liter-Siphon, 8 Euro für Einzelfüllung.
- 0,4-Liter-Glas im Restaurant für 5,50 Euro ab 1. Mai.
- Braumeister Jens Richter: Helles Bockbier mit 6,5% Alkohol, zitrusfrisch und karamellig.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Seit nun sieben Jahren übt der alljährliche Anstich des Maibocks auf dem Schlossgut Altlandsberg eine besondere Anziehungskraft aus: Hunderte von Bierliebhabern versammeln sich auf der Schlossterrasse, um den ersten goldenen Schluck des neuen Jahrgangs zu feiern. Am 30. April um 15 Uhr wird Bürgermeister Michael Töpfer den traditionellen Hahn in das frisch gezapfte Fass stoßen, begleitet von Livemusik und den Trinkspielen der „Biermarionette“, während die „kleene“ Helene aus Schöneiche mit ihrer Stimme die Frühlingsluft erfüllt. Doch was macht den Maibock 2025 so einzigartig, und wie unterscheidet er sich von Malzbier oder seinem winterlichen Pendant?
Braumeister Jens Richter verrät, dass der Maibock bewusst als heller Bock konzipiert wurde, um den Frühling zu begrüßen: „Die helle Farbe ist Programm, ein Gegenpol zum dunklen Winterbock, der in der kalten Jahreszeit mit derselben Alkoholstärke von 6,5 Prozent daherkommt, aber mit würziger Röstmalznote wärmt.“ Das Gefährliche am Maibock ist, erklärt Richter, dass man aufgrund der Würze den Alkohol kaum schmeckt. Also es lieber etwas langsamer angehen lassen, rät der Brauer.
Im Gegensatz zum Malzbier, das ein nicht vergorenes Malztrunkgetränk ohne Alkohol ist, durchläuft der Maibock eine vollständige Vergärung. Die untergärige Hefe verwandelt den üppigen Malzzucker in ein süffiges, ausgewogenes Bier, das weder zu süß noch zu hopfenbitter ist, sondern die Zitrusfrische des Frühjahrs widerspiegelt.
Mit einer Stammwürze von 16,8 Grad Plato legt Richter die Basis für einen vollmundigen, leicht karamelligen Malzcharakter. Nach einer Reifezeit von sechs bis sieben Wochen im kühlen Brauereikeller in Altlandsberg entfaltet sich das volle Aroma: Eine dezente Honignote mischt sich mit zarten Anklängen von frischem Heu und einem Hauch Blütenhonig, der im Abgang sanft von einer feinen Hopfenbittere abgelöst wird.
Bier in Altlandsberg: nur eine begrenzte Menge an Maibock
Rund 2800 Liter des Maibocks 2025 wurden angesetzt – eine Menge, die bereits im vergangenen Jahr binnen weniger Zeit zur Neige ging. Dieses Jahr wird es ebenfalls keine Nachproduktion geben, sodass der Maibock vermutlich nur bis Anfang Juni erhältlich sein wird, bevor die Tanks leer sind. Wer also ein Fass oder eine Flasche ergattern möchte, sollte frühzeitig in der Brauerei, im angeschlossenen Restaurant, bei der Touristen-Info Altlandsberg oder im Getränkemarkt Wiebe in Fredersdorf vorbeischauen.
Im Einzelverkauf wird der Maibock ab 1. Mai verfügbar sein. Die Preise für das exklusive Frühlingsbier sind moderat: Ein befüllter Zwei-Liter-Siphon kostet zur Abholung 31 Euro, die Einzelfüllung 8 Euro. Beim ersten Kauf wird der Siphon miterworben, der dann auch mit anderen Biersorten der Brauerei wieder befüllt werden kann.
Altlandsberg: Maibockanstich mit Live-Musik und Bier-Spielen
Im Restaurant im Brau- und Brennhaus kann man ebenfalls am 1. Mai ein 0,4-Liter-Glas Maibock für 5,50 Euro genießen. Das Frühlingsbier kostet damit genauso viel wie die ganzjährigen Hausbiere der Brauerei.
Wenn am 30. April auf der Schlossterrasse der Maibockanstich naht, dürfen sich Freunde lebendiger Braukultur auf ein Fest voller Lebensfreude freuen, so verspricht es die Brauerei als Veranstalter. Zwischen Live-Musik, fröhlichem Beisammensein und interessanten Bier-Spielen wird der Maibock 2025 zum Symbol für Aufbruch und Genuss.


