Eine Bombendrohung ist am Abend des 16. April in der Rettungsstelle des Krankenhauses in Rüdersdorf eingegangen. Das bestätigte die Polizeiinspektion Märkisch-Oderland in Strausberg auf Nachfrage. Die Drohung entpuppte sich schließlich als blinder Alarm.

Anruferin war eine Frau

Laut Polizei hat eine Frau gegen 21 Uhr die Rettungsstelle telefonisch davon in Kenntnis gesetzt, dass dort eine Bombe versteckt sei, die in zwei Stunden explodiere. Daraufhin legte sie auf. Einsatzkräfte der Polizei haben die Rettungsstelle daraufhin vorsichtshalber evakuiert und die Räumlichkeiten mit einem Spürhund auf Sprengstoff durchsucht. Ärzte und Rettungspersonal standen derweil vor dem Krankenhaus bereit, um gegebenenfalls Verletzte zu versorgen. Doch schon bald kam die Entwarnung. Es handelte sich um einen blinden Alarm. Um 0.43 Uhr konnten Ärzte und Pflegepersonal ihre Arbeit in der Rettungsstelle wieder aufnehmen.

Polizei stellt Tatverdächtige

Die Polizei hat nach eigenem Bekunden auch eine Tatverdächtige ausfindig gemacht und befragt, sie dann aber wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen dauern an.
Bereits in der Nacht auf den 16. April hatte die Berliner Polizei einen ähnlichen Vorfall im Bundeswehrkrankenhaus gemeldet. Und zu Ostern legte eine Bombendrohung das Krankenhaus Strausberg vorübergehend lahm. Ob es zwischen den Taten einen Zusammenhang gibt, ist unklar.