In der Nacht zu Sonnabend ist in Hoppegarten im Landkreis Märkisch-Oderland ein Einfamilienhaus abgebrannt. Als die Hoppegartener Feuerwehr kurz nach 1.30 Uhr in der Straße Am Fließ eintraf, stand das Haus bereits im Vollbrand, berichtet Gemeindewehrführer Marius Venslauskas, der auch den Einsatz vor Ort leitete.
Zunächst war die Feuerwehr damit beschäftigt, ein Übergreifen auf die Nachbarhäuser zu verhindern. Als genug Einsatzkräfte vor Ort waren, könnte gemeinsam auch der Vollbrand bekämpft werden. Um an die Glutnester im Dach zu kommen, musste die Feuerwehr eine Dachhälfte komplett abdecken. Der Dachstuhl ist nach Aussage der Feuerwehr völlig zerstört. An der Brandbekämpfung beteiligt waren auch die Feuerwehren aus Neuenhagen, und Altlandsberg.
Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf andere Häuser verhindern. Das brennende Haus konnte jedoch nicht gerettet werden.
Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf andere Häuser verhindern. Das brennende Haus konnte jedoch nicht gerettet werden.
© Foto: Marius Venslauskas/Feuerwehr Hoppegarten
Der Rettungsdienst war zu diesem Zeitpunkt schon vor Ort und kümmerte sich um den 65-jährigen Bewohner, der den Brand noch rechtzeitig entdeckt hatte und aus dem Haus fliehen könnte.
Der Bewohner lebt den Angaben der Feuerwehr allein in dem Haus in Hoppegarten und wurde zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Dieses konnte er aber bereits am Sonnabendmorgen wieder verlassen.
Für Sonnabend wurde von der Feuerwehr eine Brandwache eingerichtet, um ein Wiederaufflammen des Brandes sofort bemerken zu können. Die Brandursache ist derzeit noch unklar, am Montag will die Kriminalpolizei mit den Ermittlungen beginnen.
Das Haus wurde von den Flammen und dem Wasser beim anschließenden Löscheinsatz so beschädigt, dass es nicht mehr bewohnbar sei, so die Polizei.