In Strausberg und Neu-Zittau waren Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren über mehrere Stunden gefordert. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung. Was war passiert?
Am Donnerstagabend mussten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr zunächst in die Phillip-Müller-Straße nach Strausberg ausrücken. Zeugen hatten dort gegen 19.20 Uhr den Notruf gewählt, als Rauch aus einer Garage aufstieg. Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, bestätigte sich dieses Bild. Laut dem Einsatzleiter der Feuerwehr Strausberg musste das Garagentor durch die Feuerwehr geöffnet werden. Eine Propangasflasche wurde zunächst gesichert und heruntergekühlt. Das Feuer konnte von den rund 35 Einsatzkräften der Feuerwehren Strausberg, Hohenstein und Gielsdorf gelöscht werden. Der Einsatz, bei dem niemand zu Schaden kam, dauerte rund zwei Stunden an.

Weiterer Brand in Gosen-Neu Zittau beschäftige Feuerwehr in der Nacht

In der Nacht waren Feuerwehrleute aus Gosen und Neu-Zittau ebenfalls gefordert. Auf einem Firmengelände im Birkenweg soll etwa gegen 1.45 Uhr ein Brand ausgebrochen sein. Den Angaben eines Polizeisprechers zufolge ist Baumschnitt auf einer Fläche von etwa 20 mal 20 Metern in Brand geraten.
Die Löscharbeiten, an denen auch weitere umliegende Wehren zur Unterstützung anrückten, dauerten bis in die frühen Morgenstunden an. Verletzt wurde den bisherigen Informationen zufolge niemand.

Weiteres Feuer in Fredersdorf

Erst am Donnerstagmorgen waren Feuerwehrleute in Fredersdorf-Nord zu einem Brand ausgerückt.
Dort soll gegen 2 Uhr ein Schuppen auf einem Privatgrundstück in der Fredersdorfer Chaussee gebrannt haben. Laut Roland Kamenz, Pressesprecher der Polizeidirektion Ost, sind wegen der Brände Ermittlungen eingeleitet worden, die nun durch zuständige Fachkommissariate geführt werden. Demnach wird unter anderem wegen des Verdachts der Brandstiftung und auch der fahrlässigen Brandstiftung ermittelt.