Noch ist Märkisch-Oderland auf der Covid-Karte des Robert-Koch-Instituts im roten Bereich. Denn mit 51,1 liegt die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag noch knapp über dem Schwellenwert 50. Sollten die Fallzahlen weiter sinken, könnte sich MOL schon bald zu Ostprignitz-Ruppin, Potsdam-Mittelmark, Landkreis Dahme-Spreewald, Brandenburg an der Havel und Frankfurt (Oder) gesellen. Deren Inzidenzen liegen im weniger alarmierenden gelben Bereich, also unter 50. Ob damit zusätzliche Lockerungen möglich sein werden, steht zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest.
Ansonsten bleibt es bei den schon angekündigten Änderungen – etwa, dass ab 21. Mai Gaststätten ihren Außenbereich öffnen dürfen.

Strausberg/Seelow

Zudem wird ab 1. Juni auch kontaktfreier Individualsport in allen Sportanlagen wieder möglich sein – das heißt, auch im Innenraum darf wieder trainiert werden.

Fünf Corona-Patienten werden künstlich beatmet in MOL

Das Gesundheitsamt Märkisch-Oderland hat in seinem Lagebericht vom 18. Mai für den Vortag fünf Neuinfektionen erfasst. Zudem ist es zu einem weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 gekommen – der 273. im Zuge der seit einem Jahr anhaltenden Corona-Pandemie. Als aktuell erkrankt gelten 222, in Quarantäne befinden sich momentan 332 Personen. Darunter 36 Schüler dreier Schulen aus Strausberg, Hönow und Rüdersdorf.
In den Krankenhäusern müssen nach wie vor Menschen behandelt werden, die am Coronavirus erkrankt sind. Bei fünf Patienten, drei in Rüdersdorf und je einer in Strausberg und Wriezen, ist derzeit der Einsatz von Beatmungsgeräten notwendig, zwei weitere liegen auf Intensivstation und zwölf Erkrankte auf Isolierstationen.
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