Einbruch bei Strausberg und Bernau
: Eine Serie von Einbrüchen, wo Diebe zuschlugen

Einbrecher setzen ihre Beutezüge im Speckgürtel zwischen Strausberg, Bernau und Berlin fort. Die Liste der Polizei ist lang.
Von
Tilman Trebs
Strausberg/Bernau
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Zeitschaltuhr, Kameras und verschlossene Türen und Fenster: Dörte Röhrs von der Polizeidirektion Nord, zu deren Bereich auch der Landkreis Ostprignitz-Ruppin gehört, gibt Haus- und Wohnungsbesitzern Tipps, wie sie sich am besten vor Einbrechern schützen können.

ILLUSTRATION - Ein fiktiver Einbrecher blickt an einem Haus durch eine eingeschlagene Fensterscheibe (gestellte Szene). Der Bremer Innensenator Mäurer (SPD) stellt am 09.03.2020 die Kriminalstatistik von Bremen für 2019 vor. +++ dpa-Bildfunk +++

Die Einbrecher gelangten bei ihren Beutezügen in Neuenhagen, Petershagen, Eggersdorf, Vogelsdorf und Zepernick vor allem durch eingeschlagene oder aufgehebelte Fenster in die Wohnhäuser (Symbolfoto).

Daniel Maurer/dpa
  • Serie von Einbrüchen im nordöstlichen Berliner Umland zwischen Strausberg, Bernau und Berlin.
  • Täter drangen meist durch eingeschlagene oder aufgehebelte Fenster in Wohnhäuser ein.
  • Zwischen dem 14. und 17. Januar wurde ein Einfamilienhaus in Neuenhagen Ziel von Einbrechern. Schaden: 500 Euro.
  • Weitere Einbrüche und Versuche in Eggersdorf, Vogelsdorf, Petershagen und Panketal. Schäden bis 2000 Euro.
  • Polizei sicherte Spuren, Fährtenhund verfolgte eine Spur, Ermittlungen laufen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Serie von Einbrüchen im nordöstlichen Speckgürtel von Berlin setzt sich fort. Betroffen waren in den vergangenen Tagen vor allem Gemeinden bei Strausberg und Bernau, teilte die Polizei am Sonntag (18. Januar) mit. In den meisten Fällen seien die Diebe durch gewaltsam geöffnete oder eingeschlagene Fenster in Wohngebäude eingestiegen – oder hätten dies zumindest versucht, erklärte ein Polizeisprecher.

So wurde nach Polizeiangaben zwischen dem 14. und 17. Januar ein Einfamilienhaus in der Stralsunder Straße in Neuenhagen Ziel von Einbrechern. „Die Täter gelangten über ein rückwärtiges Badezimmerfenster ins Haus und durchsuchten mehrere Räume. Die Höhe des Schadens wird derzeit mit etwa 500 Euro beziffert“, heißt es im Polizeibericht vom Sonntag.

Einbruch in Neuenhagen, Eggersdorf, Vogelsdorf, Petershagen und Panketal

Weitere Taten ereigneten sich am Sonnabend (17. Januar) laut Polizei  in Eggersdorf, Vogelsdorf und Petershagen. In Eggersdorf – Wagnerstraße und Mittelstraße – blieb es den Angaben zufolge bei zwei versuchten Einbrüchen, nachdem Fenster beschädigt oder eingeschlagen worden waren. Die Täter gelangten dort nicht in die Häuser. Der Sachschaden beläuft sich dennoch auf insgesamt rund 500 Euro.

In der Vogelsdorfer Heinestraße drangen Unbekannte über ein manipuliertes Fenster in ein Wohnhaus ein, durchwühlten mehrere Bereiche und verursachten einen Schaden von wiederum etwa 500 Euro. Angaben zu möglichem Diebesgut lagen der Polizei zunächst nicht vor.

Fenster eingeschlagen, Räume durchsucht

In der Lessingstraße in Petershagen schlugen Unbekannte ein Fenster ein, durchsuchten mehrere Räume und flüchteten anschließend über die rückwärtige Terrassentür. Dort wird der Schaden auf etwa 2000 Euro geschätzt. „Ein eingesetzter Fährtenhund verfolgte eine Spur vom Tatort über die Neckarstraße und die Wilhelm-Busch-Straße bis zum S-Bahnhof Petershagen-Nord, wo sich die Fährte im Bereich des P+R-Parkplatzes verlor“, berichtete die Polizei.

Im Panketaler Ortsteil Zepernick schlugen Einbrecher zwischen Mittwoch und Freitag, 14. bis 16. Januar, die Terrassentür eines Einfamilienhauses ein und durchsuchten alle Räume. Angaben zum Diebesgut lagen der Polizei zunächst nicht vor. Die Kriminalpolizei sicherte Spuren und nahm die Ermittlungen auf.