FischwirtschaftsmeisterKlose hat für die Aktion seinen Kahn „aus dem Winterschlaf geholt“ und vom Boot aus einen Großteil der Jungaale in den Kleinen Stienitzsee gesetzt. Die Zahl der Tiere wird nach der Größe der Seen festgelegt. Was nicht im Kleinen Stienitzsee landete, wurde auf Kalkgraben und Kesselsee, den Kriensee und den Karpfenteich aufgeteilt.
Die Fischereischutzgenossenschaft „Havel“ koordiniert das Pilotprojekt zur Wiederauffüllung des europäischen Aallaichbestandes seit etwa 14 Jahren, mit einer großen Bedeutung für das gesamte Einzugsgebiet der Elbe.  „Die Seen müssen alle in diesem Einzugsgebiet sein, damit die Aale, wenn sie geschlechtsreif sind, wieder abwandern können“, erklärt Peter Klose.
Wenn die jetzt noch wie Glas durchsichtigen Baby-Aale groß genug sind, treten sie ihre Rückwanderung in die fernen Laichgebiete der Sargassosee im Golf von Mexico an und sollen zur Reproduktion des Bestandes beitragen.
80 Prozent der Kosten fördern dabei EU und Land. Die restlichen Kosten bringen Fischer und Angler auf.