Gegen Trockenheit
: Wasserdepots für Straßenbäume in Hoppegarten

Die Verwaltung stellt interessierten Bürgern Wassersäcke zur Verfügung.
Von
Dirk Schaal
Hoppegarten
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Schutz vor Trockenheit: Ralf Kunze von der Gemeindeverwaltung legt einen Wassersack um einen Baum.

Dirk Schaal

Doch damit ist es in Sachen öffentliches Grün noch nicht getan. Speziell die jungen Bäume brauchen Unterstützung bei ihrer Entwicklung. „So etwa vier oder fünf Jahre müssen die bei hoher Trockenheit noch versorgt werden“, sagt Kunze. In der Regel sind die ersten drei Jahre von der Gartenbaufirma, die die Pflanzungen ausführt, vertraglich abgedeckt.

Für die Zeit danach hat die Gemeindeverwaltung eine Lösung gesucht und vielleicht auch gefunden. Sogenannte Wassersäcke mit bis zu 70 Litern Inhalt werden dabei um einen Baum gelegt. Dieser flexible Behälter hat unten kleine Löcher, durch die stetig dosiert Wasser austreten kann. So kann das gesamte Wasser direkt im Erdreich versickern, wo es den Baum versorgt. Das Füllen der Säcke geht bequem per Schlauch. Zur Not ist es auch mit Gießkannen machbar.

„In unserer Hauptstadt Berlin sieht man diese Wassersäcke des Öfteren. Bisher habe ich nur gute Dinge darüber gehört und gelesen“, sagt Ralf Kunze. Die Wassersäcke können von interessierten Bürgern in der Testphase für junge Straßenbäume unentgeltlich bei der Gemeindeverwaltung abgeholt werden.

Mehr Informationen bei Ralf Kunze, Telefon 03342 393218