Kirche Müncheberg
: Katholischer Gemeindesaal mit Himmelsblick

Beim neuen Begegnungszentrum der katholischen Kirche mit Kita läuft nun der Innenausbau auf Hochtouren.
Von
Uwe Spranger
Müncheberg
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  • Beim neuen Begegnungszentrum der katholischen Kirche mit Kita in Müncheberg läuft der Innenausbau auf Hochtouren und Mitarbeiter der Firma Stahnke Bau Seelow haben mit dem Verklinkern des Neubaus begonnen.

    Beim neuen Begegnungszentrum der katholischen Kirche mit Kita in Müncheberg läuft der Innenausbau auf Hochtouren und Mitarbeiter der Firma Stahnke Bau Seelow haben mit dem Verklinkern des Neubaus begonnen.

    Uwe Spranger/MOZ
  • Beim Rundgang: Martin Rong (l.) und Detlef Oppelt im künftigen Gemeindesaal. Dachfenster erlauben den Blick in den Himmel.

    Beim Rundgang: Martin Rong (l.) und Detlef Oppelt im künftigen Gemeindesaal. Dachfenster erlauben den Blick in den Himmel.

    Uwe Spranger
  • Virtueller Blick: So haben die Architekten von D:4 Berlin den fertigen Saal des Gemeinde- und Begegnungszentrums skizziert.

    Virtueller Blick: So haben die Architekten von D:4 Berlin den fertigen Saal des Gemeinde- und Begegnungszentrums skizziert.

    Uwe Spranger
  • Müncheberg, 27.4.2020 Thomas Walter von der Elektrofirma Bork verlegt Kabel im Gemeinde- und Begegnungszentrums der katholischen Kirchengemeinde St. Hedwig Müncheberg-Buckow

    Müncheberg, 27.4.2020 Thomas Walter von der Elektrofirma Bork verlegt Kabel im Gemeinde- und Begegnungszentrums der katholischen Kirchengemeinde St. Hedwig Müncheberg-Buckow

    Uwe Spranger
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Mit seinem Vorstandskollegen Martin Rong hat er Anfang der Woche die Baustelle für das neue Gemeinde– und Begegnungszentrum mit Kita an der Karl–Marx–Straße in Augenschein genommen.

Nach Verzögerungen hätten die Firmen auch durch den milden Winter gut aufgeholt, sagen die beiden. Inzwischen ist das Dach so gut wie fertig, ist die Rüstung abgebaut, haben Mitarbeiter der Firma Stahnke Bau aus Seelow mit dem Verklinkern begonnen. Der Innenausbau läuft auf Hochtouren. Trockenbauer setzen Wände, Wasser– und Abwasserleitungen liegen, Elektrokabel werden gezogen ... Den Firmen sei als Ziel September vorgegeben, und man hoffe, dass zu Weihnachten alles fertig sei und im Dezember die Kita einziehen könne.

Das christlich–naturnahe Kinderhaus, derzeit am Tempelberger Weg beheimatet, wird am neuen Standort 30 Plätze bieten können, sechs mehr als derzeit mit Sondergenehmigung. Rund 270 Quadratmeter stehen dann zur Verfügung, in mehreren Räumen. Der große Spielbereich und der lange Flur sind durch Dachfenster lichtdurchflutet. Es wird eine Kinderküche sowie eine gewerbliche geben, die neben dem Kita–Essen auch ein Angebot für Senioren in der Nähe bieten kann.

Neben der Kita gibt es einen gemeinsamen Bereich auch mit gemeinsamem Eingang. Der Verbinder bietet einen Beratungsraum mit separatem Flur/Wartebereich, Sanitäreinrichtungen und einen Konferenzraum mit Teeküche. Vom Mitteltrakt und von der Kirche aus gelangt man in den neuen Gemeindesaal mit gut 70 Quadratmetern, der später für Kirchenveranstaltungen und öffentlich genutzt werden kann. Von den ca. 430 Gemeindemitgliedern seien etwa 160 aktiv, und im Schnitt kämen um die 100, erzählt Oppelt. Da der vorherige Saal im alten Pfarrhaus nicht ausreichte, aus mehreren Räumen zusammengestückelt und das Gebäude ohnehin sanierungsbedürftig war, hatte man einen Umbau verworfen. „Das wäre genauso teuer geworden wie der Neubau“, erklärt Oppelt. Und weil die Kita zu der Zeit nach neuen Räumen suchte und Eltern zur Gemeinde gehören, habe man gefragt und Begeisterung für ein gemeinsames Projekt ausgelöst.

Das wurde aber auch deutlich teurer als die ersten Ideen. „Wir hatten zuerst so an 300 000 bis 400 000 Euro gedacht“, berichtet Rong. „Jetzt sind wir bei einem Gesamtvolumen von rund 1,7 Millionen“, ergänzt Oppelt. Rund 400 000 aus dem Verkauf des Pfarrhauses Buckow steuert die Gemeinde bei, knapp 500 000 kommen als Fördermittel aus dem Leader–Programm, weitere knapp 250 000 für die Kita vom Land. Das Bonifaziuswerk schießt 100 000 Euro zu, das Erzbistum die Planungskosten und die restlichen 400 000 Euro finanziert die Gemeinde über Kredit mit Refinanzierung durch Mieteinnahmen.