Konzert in Bad Freienwalde: Neue Klassik-Konzertreihe – die Termine im Schlosspark

Konzert: Yuko Tomeda am Klavier sowie die Sänger Yuri Mizobuchi (Mezzosopran) und Stephen Barchi (v.l.) (Bariton) präsentieren am 19. Oktober im Teehäuschen in Bad Freienwalde Melodien von Johann Strauß. Dies war das zweite Konzert vom Verein „Musik in Brandeburgischen Schlössern“.
Roland Treiber- Schloss Freienwalde ist neuer Veranstaltungsort der Konzertreihe „Musik in brandenburgischen Schlössern“.
- Bis Mai 2026 sind neun Konzerte und mehrere Opernaufführungen im Teehäuschen und Schlosspark geplant.
- Highlights: Mozarts „Bastien und Bastienne“, Telemanns „Pimpinone“ und Schuberts „Winterreise“.
- Die Konzertreihe verbindet klassische Musik mit historischem Ambiente, unterstützt von der Tourismus GmbH.
- Eintrittspreis für die Konzerte im Teehäuschen beträgt 36 Euro.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Seit Übernahme des Schlosses Freienwalde durch die Michael-Linckersdorff-Stiftung im Januar 2023 versucht neue Eigentümerin Kulturveranstaltungen zu etablieren, um die Öffentlichkeit in das preußische Königsschloss zu locken.
Mit dem Verein „Musik in brandenburgischen Schlössern – Klassik in historischem Ambiente“ holt die Stiftung hochklassige Veranstaltungen nach Bad Freienwalde. „Bad Freienwalde Klassik im Schloss Freienwalde“ ist der Titel der Konzertreihe und Ergebnis einer Kooperationsvereinbarung zwischen Stiftung und Verein. Was die Besucher dort erleben können.
Klassische Konzerte in historischen Spielstätten
Der Verein „Musik in brandenburgischen Schlössern“ ist vor 26 Jahren gegründet worden und veranstaltet klassische Konzerte, Opernveranstaltungen und szenisches Aufführungen in historischen Spielstätten in Berlin und Brandenburg. „Unsere Grundidee ist es, die Kulturlandschaft in Berlin und Brandenburg zu bereichern, besondere Konzerterlebnisse für Liebhaber der klassischen Musik zu schaffen und Künstlern eine Plattform zu bereiten, um ihr hervorragendes Können unter Beweis zu stellen“, erklärt Roland Treiber, Vorsitzender des Vereins aus Zehdenick.
Neben den hochkarätigen Künstlern und ausgewählten Programmen lege der Verein einen besonderen Fokus auf herausragende historische Bauten und Parks als Spielstätten klassischer Musik, unterstreicht der Vereinsvorsitzende. In diese Reihe historischer Areale sind Schloss und Park Bad Freienwalde aufgenommen worden. Die Konzertreihen liefen bisher in Berlin im Bode-Museum, Schloss Köpenick, Zitadelle Spandau und Schloss Glienicke sowie in Brandenburg in der Orangerie und Schlosspark Oranienburg, der Klosterscheune Zehdenick, der Schlosskirche Altlandsberg und der ehemaligen Schlosskirche Schöneiche.
Sieben Konzerte bis Mai im Teehäuschen
„Wir haben für Bad Freienwalde ein Programm mit neun Konzerten bis Anfang Mai zusammengestellt“, sagt Treiber, zehn Jahre lang Kulturamtsleiter der Stadt Zweibrücken (Rheinland-Pfalz), der in dieser Zeit dank seines guten Netzwerks namhafte deutschsprachige Autoren für Lesungen in der Stadtbücherei gewinnen konnte. Was am 29. August 2025 mit „Eine musikalische Liebe“ begann, endet am 2. Mai 2026 mit Mozarts Klavierwerk. Zwei Konzerte sind schon gelaufen.
Treiber weiß, dass sich eine solche Konzertreihe nicht von heute auf morgen installieren lässt. Er setzt daher auf Kontinuität und dass sich allmählich herumspricht, was Bad Freienwalde bietet. „Wir werden es auf jeden Fall versuchen“, sagt der Vereinsvorsitzende. Die Bad Freienwalde Tourismus GmbH unterstützt die Veranstalter: „Die Tourist-Information verkauft die Tickets für die hochkarätigen Konzerte der Reihe, die für 2026 schon feststehen“, teilt Geschäftsführerin Silke Smilgies mit.
Opern erklingen im Schlosspark Bad Freienwalde
Darüber hinaus gibt es im Verein „Musik in brandenburgischen Schlössern“ das neue Projekt „Schlossoper Berlin-Brandenburg“, das erstmals für den Sommer 2026 Opernaufführungen in historischen Parks dem Projekt-Namen als Opern-Ensemble unter der Leitung von Bariton Stephen Barchi zusammengeschlossen, der beim ersten Konzert des Vereins in Bad Freienwalde mitwirkte.
Geplante Opern-Aufführungen in Bad Freienwalde
23. Mai 2026: Klassische Serenade, 13. Juni 2026: „Bastien und Bastienne“ von Mozart und „Der bekehrte Trunkenbold“ von Gluck, 10. Juli 2026 „Pimpinone“ von Telemann, 28. August 2026 „Der Schauspieldirektor“, von Mozart. (Uhrzeiten stehen noch nicht fest.)
Szenische Aufführungen waren im 18. und 19. Jahrhundert nicht nur im Theater, sondern in Parks und Schlössern äußert beliebt. Bad Freienwalde setzt damit eine Tradition fort. Schließlich hatte Schlosserbauerin Königin Friederike Luise 1790 zuerst ein hölzernes Gebäude mit Säulengang erreichten lassen. Das heutige Teehäuschen war als Theaterpavillon gebaut worden.
Schloss Freienwalde reiht sich damit in bekannte Spielstätten und Ausflugsorte wie Schlosspark Oranienburg, Potsdam Sanssouci, Ziegeleipark Mildenberg, Schloss Albrechtsberg Dresden, Schloss und Park Mirow, Schlosskirche Altlandsberg, Goethetheater Bad Lauchstädt, Theater Putbus auf Rügen, Zitadelle Spandau und Residenz München ein. „Wir verbinden ein besonderes Ambiente mit anspruchsvoller klassischer Musik. Das ist das Markenzeichen unserer Veranstaltungen“, betont Treiber. Der Verein sei gemeinnützig, finanziert sich aus Eintrittgeldern und Spenden.
Konzerte im Teehäuschen in Bad Freienwalde
Konzerte im Teehäuschen: 22. November 2025, 16 Uhr: Beethoven 9. Sinfonie; 14. Dezember 2025, 16 Uhr: Weihnachtliche Klaviermusik unter anderen von Mozart, Beethoven, Schumann, Tschaikowsky; 2. Januar 2026, 16 Uhr: Neujahrskonzert – die Winterreise, Liederzyklus von Franz Schubert; 31. Januar 2026, 16 Uhr: Mozarts Klavierwerk – 1. Programm, 1. März 2026, 16 Uhr: Mozarts Klavierwerk – 2. Programm; 6. April 2026, 16 Uhr: Das Notenbuch Friedrichs des Großen mit Werken von Telemann, Händel und Stricker; 2. Mai, 16 Uhr: Mozarts Klavierwerk – 3. Programm. Der Eintritt beträgt jeweils 36 Euro.


