Landwettbewerb
: Überraschender Sieg macht Hennickendorfer Fünftklässler sprachlos

Einen zweiten Platz beim Landeswettbwerb um Landwirtschafts-Wissen hat ein Team der Hennickendorfer Grundschule errungen.
Von
Stephan Dreyse
Hennickendorf
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Stolz mit Urkunde und Gutschein: Die Jungen und Mädchen der Hennickendorfer 5a freuen sich riesig, sich beim Landeswettbewerb unter 114 Klassen durchgesetzt zu haben. Hinten links steht Gerlind Korb, hinten rechts Nawi-Lehrerin Eva Bringezu und Klassenleiterin Martina Seeger.

sD/MEsDIA Stephan Dreyse

Die 5 a der Hennickendorfer Grundschule „Am Stienitzsee“ freute sich kürzlich über den Preis für den zweiten Platz.

Mit welchen Beinen steht ein Rind zuerst auf? Wie nennt man Energie aus nachwachsenden Rohstoffen? Woher stammt die Bezeichnung Hackfrüchte? Mit welcher Welle werden am Traktor die verschiedenen Anbaugeräte angetrieben? Das sind nur einige der 20 Fragen, die es zwischen den Herbst- und Weihnachtsferien im Quiz von „Land aktiv“ von fünften Klassen in ganz Brandenburg zu beantworten galt. Rekordverdächtige 167 Klassen mit 3419 Schülern nahmen teil. Doch nur 114 Klassen mit mindestens 18 richtigen Antworten kamen in den Lostopf.

Im Rahmen der Grünen Woche zogen Ministerpräsident Dietmar Woidke, Landwirtschaftsminister Axel Vogel und die Brandenburger Erntekönigin Theresia Ruffert die Gewinner. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 m der Eberswalder Johann-Wolfgang-von-Goethe-Schule können sich als Erstplatzierte über eine Klassenfahrt der Schüler-BraLa im MAFZ Paaren im Glien freuen. Dass sie den zweiten Platz gewonnen haben, erfuhren die Jungen und Mädchen der Hennickendorfer 5 a am Montag, bevor in der Bläserklasse geübt wurde. Sichtlich überrascht, bei dem Wettbewerb überhaupt etwas gewonnen zu haben, waren die Kinder anfangs sprachlos. Sie machen eine eintägige Exkursion in einen regionalen Landwirtschaftsbetrieb, um vor Ort mehr über Technik, Arbeitsweise, Beruf und anderes zu erfahren.

Innerhalb von zwei Unterrichtsstunden beantworteten die Kinder mit Nawi-Lehrerin Eva Bringezu die Fragen. „Wenn wir etwas nicht gleich wussten, haben wir Schüler beauftragt, die zum nächsten Mal recherchieren sollten“, erklären die Kinder. Es sei „völlig offen gewesen, wie die Fragen beantwortet werden“, ergänzt Gerlind Korb, Regionalbeauftragte für Märkisch-Oderland, Barnim, Oder-Spree und Uckermark. Zugleich zeigte sie sich beeindruckt vom breiten Wissen der Kinder und wie sie an die Lösung herangegangen sind. Ziel des Projekts sei es, schon bei der Beantwortung Eltern, Großeltern und auch örtliche Landwirtschaftsbetriebe zu Rate zu ziehen.

Exkursion in einen Betrieb

Neben der Urkunde hatte sie den Gutschein für die Exkursion in einen Landwirtschaftsbetrieb der Region dabei. Neben der Förderung des Verständnisses für die breit gefächerte und nicht immer einfache Arbeit in einem solchen Betrieb sollen auch Berufsbilder und Ausbildungsmöglichkeiten vorgestellt werden. Im Frühjahr soll die Fahrt schließlich stattfinden, wenn das Wetter besser ist und es „auch was zu sehen gibt“, sagt Gerlind Korb weiter.