Oktoberfest: Regenfester Umzug in Zinndorf

21. Zinndorfer Oktoberfest - in der ersten Reihe des Festumzugs marschieren deutsche und polnische Bürger gemeinsam, in der Mitte Zwierzyns Bürgermeister Karol Neumann (mit Korb) und Rehfeldes Bürgermeister Patrick Gumpricht
MOZ/Gabriele RatajHöhepunkt war erneut der Festumzug „Zinndorf ganz bunt“, der den Autoverkehr auf der Verbindungsstraße zur B 1 für einige Zeit zum Erliegen brachte. Schließlich musste eine Parade festlich geschmückter alter und neuerer Traktoren samt der Erntekrone und weiterer Fahrzeuge wie von der Feuerwehr an Kirche, Feuerwehr und Gasthof vorbei auf das Festgelände mitten im Dorf rollen, dort Aufstellung nehmen und mit Stolz auf landwirtschaftliche Vergangenheit und Gegenwart verweisen.
Angeführt wurde der lange Zug wie in Vorjahren von der Jugendkapelle Drezdenko, die später wieder im Festzelt Proben ihres reichen Repertoires und Könnens lieferte. Deren musikalische Unterstützung ist in der Kommune inzwischen ebenso selbstverständlich wie gemeinsames Feiern mit Vertretern der polnischen Partnergemeinde Zwierzyn.
Zuverlässig hatten die Frauen aus dem Ort mit 35 Backwerken vorgesorgt, dass sich der Feuerwehr–Versammlungsraum zur regensicheren Kuchentheke und das Festzelt in ein Oktobercafé verwandeln konnten. Hinein ging es indes nur mit einem Eintrittsbon, der in eines von acht aufgehängten Säckchen wandern sollte: Abstimmung zur schönsten Herbstdeko am Grundstück.