Bundespolizisten zogen am vergangenen Wochenende gefährliche Gegenstände und Waffen aus dem Verkehr. So soll am Sonntagmorgen (8.1.) ein 41-Jähriger Mann am S-Bahnhof Strausberg (Linie S5) mit zwei weiteren Personen in eine verbale Auseinandersetzung geraten sein.
Den Angaben der Polizei zufolge soll er dabei schließlich mit einem Fleischhammer umher hantiert haben. Bundespolizisten kontrollierten den 41-Jährigen und stellten bei ihm noch ein Jagdmesser, ein Filetiermesser und eine Stahlkette sicher.

Weitere Vorfälle an Berliner Bahnhöfen

Bereits am Samstagnachmittag mussten Beamte der Bundespolizei einschreiten, als ein 54-jähriger Mann einen 27-Jährigen am S-Bahnhof Warschauer Straße beleidigte, körperlich anging und bedrohte. Bei einer durchgeführten Kontrolle wurden bei dem Beschuldigten ein Schlagstock, ein Kampfmesser und drei Küchenmesser beschlagnahmt. Darüber hinaus sollen bei dem 54-Jährigen mehrere Softair- und Anscheinswaffen gefunden worden sein. Diese sind ebenfalls sichergestellt worden.
Am S-Bahnhof Treptower Park kontrollierten die Polizisten am Sonntagmorgen einen 16-Jährigen. Bei ihm konnte ein Teleskopschlagstock sichergestellt werden. Der Minderjährige wurde nach den polizeilichen Maßnahmen seinen Eltern übergeben.

Bundespolizei leitet Ermittlungsverfahren ein

In allen Fällen hat die zuständige Bundespolizeidirektion Berlin Ermittlungsverfahren eingeleitet. Dabei wurden Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgenommen.