S-Bahn und GDL-Streik
: Bahnstreik – so fahren S3 ab Erkner und S5 ab Strausberg

Der erneute GDL-Streik hat massive Folgen für die S-Bahn in Berlin. Es wird ein Notfahrplan angestrebt – auch für die Linien S3 ab Erkner und S5 ab Strausberg. Was Fahrgäste wissen müssen.
Von
Christian Heinig
Strausberg/Erkner
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GDL-Streik: Ein Zug der S-Bahn-Linie , der ab Erkner verkehrt, steht auf dem Ostbahnhof in Berlin. (Archivbild)

Tim Brakemeier/dpa

Es wird wieder stressig für Pendler in Berlin und Brandenburg. Die Lokführergewerkschaft GDL geht erneut in den Streik, diesmal sogar für fast sechs Tage, von Mittwoch (24. Januar) um 2 Uhr bis Montag (29. Januar) um 18 Uhr. Die Folge auch diesmal: Massive Einschränkungen, sowohl im Fern- und Regionalverkehr als auch bei der S-Bahn.

Die gute Nachricht für alle S-Bahn-Nutzer ist, dass die Bahn-Tochter für die Linien im östlichen Berliner Speckgürtel wieder einen Notfallfahrplan anbieten will. Und das in „bewährter Form“, wie ein Sprecher sagt.

S-Bahn und GDL-Streik – S3 und S5 alle 20 Minuten

Demnach sollen die S3 ab Erkner und die S5 ab Strausberg während des Streiks im 20-Minuten-Takt verkehren. Endstation ist jeweils in Ostbahnhof. Ab etwa 21 Uhr sollen beide Linien dann bis Betriebsschluss im 40-Minuten-Takt bedient werden.

Eine Ausnahme bilden die Nächte von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag. Hier ist bis circa 1 Uhr nachts ein 20-Minuten-Takt vorgesehen, anschließend sollen die Züge alle 30 Minuten fahren.

BVG nicht am Streik beteiligt

Im Berliner Stadt-Zentrum angekommen, können Fahrgäste laut Bahn dann die BVG nutzen, die nicht am Streik beteiligt ist. Busse, U-Bahn und Straßenbahnen sollen fahren.

Auch die Odeg, die unter anderem den RE1 zwischen Berlin, Erkner, Fürstenwalde und Frankfurt (oder) betreibt, beteiligt sich nicht am Streik. Es sind aber Einschränkungen möglich, da die Odeg die Infrastruktur der Bahn nutzt.

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