SEK-Einsatz in Berlin-Hellersdorf
: Hakenkreuze und Hitlergruß – Mann festgenommen

In Berlin-Hellersdorf musste das SEK zum Einsatz kommen, um einen Mann zu überwältigen. Zuvor soll er randaliert und verfassungswidrige Kennzeichen verwendet haben.
Von
Dennis Lloyd Brätsch
Berlin
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SEK-Einsatz in Berlin-Hellersdorf: Ein Spezialeinsatzkommando der Berliner Polizei hat ein Mann festgenommen, der an einer Flüchtlingsunterkunft Hakenkreuze geschmiert haben soll.

SEK-Einsatz in Berlin-Hellersdorf: Ein Spezialeinsatzkommando der Berliner Polizei hat ein Mann festgenommen, der an einer Flüchtlingsunterkunft Hakenkreuze geschmiert haben soll.

Dennis Lloyd Brätsch
  • SEK-Einsatz in Berlin: Ein Mann wurde festgenommen, nachdem er Hakenkreuze geschmiert und den Hitlergruß gezeigt hatte.
  • Der Vorfall ereignete sich in Berlin-Hellersdorf nahe einer Flüchtlingsunterkunft.
  • Anwohner hatten die Polizei alarmiert, nachdem der Mann randaliert hatte.
  • Spezialkräfte der Polizei überwältigten ihn auf seinem Balkon.
  • Die Polizei ermittelt wegen verfassungswidriger Kennzeichen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Unweit der brandenburgischen Landesgrenze hat am Samstagnachmittag (10. Mai) ein Einsatz von Spezialkräften der Berliner Polizei für Aufsehen gesorgt. Anwohner der Albert-Kuntz-Straße im Bezirk Marzahn-Hellersdorf hatten den Einsatz gegen 14.20 Uhr mit einem Hilferuf an die Polizei ausgelöst, nachdem ein Mann randaliert hatte.

Wie Anwohner berichten, soll der Mann bereits in der Vergangenheit mehrfach aufgefallen sein. In der vergangenen Nacht, so berichten Nachbarn des Mannes, habe er vor einer nahe gelegenen Flüchtlingsunterkunft laut herumgeschrien und Hakenkreuze auf die Straße geschmiert. Am Nachmittag sei dann die Polizei gekommen.

SEK stürmt Wohnung in Berlin-Hellersdorf

Auch den Beamten sei der Mann nicht unbekannt gewesen, sagte ein Sprecher der Behörde. Ein Spezialeinsatzkommando verschaffte sich schließlich Zugang zu der Wohnung und überwältigte den Randalierer, der kurz zuvor noch auf einem Balkon den Hitlergruß gezeigt haben soll.

Rettungsdienst und Notarzt standen bereit, wurden aber nicht benötigt. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Die Polizei hat nun die Ermittlungen wegen des Verdachts der Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen übernommen.