Brand in Berlin: Brandanschlag auf Flüchtlingsunterkunft? Staatschutz ermittelt

Nach einem mutmaßlichen Brandanschlag auf eine Unterkunft für Geflüchtete ermittelt die Polizei. (Symbolbild)
Dennis Lloyd Brätsch- Verdacht auf Brandanschlag: Staatsschutz ermittelt in Berlin-Hellersdorf.
- Unbekannte warfen in der Nacht zu Dienstag, 28. Juli, einen brennenden Gegenstand.
- Ein Bewohner sah gegen 23.15 Uhr Flammen an der Fassade in der Albert-Kuntz-Straße.
- Der Sicherheitsdienst löschte das Feuer vor Eintreffen der Einsatzkräfte – niemand verletzt.
- LKA-Fachkommissariat prüft Täter und Hintergründe, Details zum Brandmittel fehlen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach einem mutmaßlichen Brandanschlag auf eine Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in Berlin-Hellersdorf ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz. Unbekannte sollen in der Nacht zu Dienstag, 28. Juli, einen brennenden Gegenstand gegen die Fassade des Gebäudes geworfen haben.
Nach Angaben der Berliner Polizei bemerkte ein Bewohner der Unterkunft in der Albert-Kuntz-Straße gegen 23.15 Uhr Flammen an der Hausfassade. Er informierte umgehend den Sicherheitsdienst, der den Brand noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte mit eigenen Mitteln löschen konnte. Anschließend wurde die Polizei alarmiert.
Das Feuer griff nach bisherigen Erkenntnissen weder auf die Gebäudesubstanz noch auf weitere Gegenstände über. Verletzt wurde niemand.
Staatschutz ermittelt nach Brandanschlag auf Unterkunft
Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass ein bislang unbekannter Täter einen brennenden Gegenstand gegen die Fassade der Unterkunft geworfen hat. Aufgrund des möglichen politischen Hintergrundes hat ein Fachkommissariat des Polizeilichen Staatsschutzes beim Landeskriminalamt Berlin die weiteren Ermittlungen übernommen.
Die Polizei untersucht nun unter anderem, wer für die Tat verantwortlich ist und welche Hintergründe der Vorfall hat. Weitere Einzelheiten zu möglichen Tatverdächtigen oder zum verwendeten Brandmittel wurden zunächst nicht bekannt.

