Störung der Stromversorgung
: Großflächiger Stromausfall in Petershagen-Eggersdorf

Im Bereich Petershagen-Eggersdorf und Fredersdorf-Süd ist es am 16. Oktober zu großflächigem Ausfall der Stromversorgung gekommen. Das ist der Grund dafür.
Von
Dirk Schaal
Petershagen-Eggersdorf
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Im Bereich Petershagen-Eggersdorf und Fredersdeorf-Süd soll es zu einem Stromausfall gekommen sein.

Matthias Bein/dpa

Im Bereich Petershagen-Eggersdorf und Fredersdorf-Süd soll es laut Aussagen von Betroffenen zu einem größeren Stromausfall im Netz des Stromversorgers e.dis gekommen sein. Etwa gegen Mittag kam es in dem Gebiet zum großflächigen Ausfall der Stromversorgung. Auch auf der Internetseite störungsauskunft.de sind viele Meldungen in dem Bereich eingegangen. Gegen 14.30 Uhr waren es etwa 50 Meldungen, die einen Stromausfall bekannt machten.

Am Nachmittag äußert sich Edis zu dem Vorfall. So kam es um 12.39 Uhr in Petershagen zu einer Unterbrechung der Stromversorgung. Von der Unterbrechung betroffen war insbesondere Petershagen-Eggersdorf, in Fredersdorf-Süd gab es vereinzelte Unterbrechungen.

Der Grund für den Stromausfall war ein beschädigtes Mittelspannungskabel in Höhe der Poststraße in Petershagen. Mitarbeiter von Edis waren nach Auftreten der Unterbrechung unverzüglich vor Ort, um den entstandenen Schaden zu begutachten und Maßnahmen für die Reparatur einzuleiten, die aktuell noch andauern, schreibt der Netzbetreiber in einer E-Mail von 16.36 Uhr. Als Grund für das beschädigte Kabel wird eine Fremdfirma genannt, die nicht im Auftrag der Edis tätig war. Diese Firma hatte bei Glasfaserarbeiten das Mittelspannungskabel beschädigt, das letztendlich zu der Unterbrechung der Stromversorgung führte.

Laut Edis konnten nach etwas mehr als einer Stunde bereits alle betroffenen Haushalte von etwa 35 Trafo-Stationen, die meisten davon bereits nach etwa 30 Minuten, wieder versorgt werden.

In der Mitteilung bittet Edis alle betroffenen Kunden, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. „Wir investieren Jahr für Jahr bis zu 200 Millionen Euro in unsere Netze. Dennoch lassen sich Ausfälle in den hochkomplexen technischen Energieversorgungsanlagen, wie beispielsweise im Falle von herbeigeführten Beschädigungen, leider nicht vollständig ausschließen.“