Straßenbau: Alte Kreisstraße 6420 durch Rüdersdorf wird ab August saniert

Die ehemalige Kreisstraße 6420 in Rüdersdorf braucht dringend eine Sanierung. In sieben Teilabschnitten werden bis 2023 die Fahrbahndecken erneuert.
Dirk SchaalIn sieben Abschnitten aufgeteilt, soll Ende 2023 alles fertig sein
Schlagloch gesellt sich an Schlagloch auf der viel befahrenen Verbindung zwischen den Ortsteilen Rüdersdorf und Herzfelde. Früher war es die Kreisstraße 6420, nach der Abstufung, die 2015 vor Gericht entschieden wurde, ist nun die Gemeinde in der Pflicht.
Die legt auch im August los, zusammen mit dem Wasserverband Strausberg–Erkner. Dann ist der Abschnitt zwischen Woltersdorfer und Fürstenwalder Straße dran. Nachdem der WSE die Trink– und Schmutzwasserleitungen ausgetauscht hat, kommt die Straßendecke rauf. „So können wir Kosten sparen, wenn wir den Bereich in Zusammenarbeit mit dem WSE in Angriff nehmen“, erklärte Behr. Bauende soll noch dieses Jahr sein. Der Abschnitt wird 665 000 Euro kosten.
2021 sind zwei Abschnitte geplant. Auftakt ist ein Bereich ab An den Windmühlen, bevor im zweiten Abschnitt weitergehend die Herzfelder Straße saniert wird. Für diese Bauabschnitte sind 890 000 Euro eingeplant
2022 bis zur Brückenstraße
Im Jahr 2022 beginnen die Arbeiten in der Marienstraße zwischen Woltersdorfer Straße und Brückenstraße. Im zweiten Teilabschnitt wird zwischen Brückenstraße und Kalkberge saniert. Davon sind etwa 900 Meter als grundhafter Ausbau angedacht, das ist aber abhängig von Fördermitteln. Auch für 2023 sind zwei Abschnitte vorgesehen. Dann geht es etwa 500 Meter von der Herzfelder in Richtung Rüdersdorfer Straße. Im zweiten Teil wird danach der Anschluss an die B 1 hergestellt. Am Ende des Jahres soll die Sanierung abgeschlossen sein.
