Überschwemmung in Hönow
: Land unter bei Rewe nach Unwetter – Feuerwehr muss anrücken

Immer wieder hat der Regen in den vergangenen Tagen für Feuerwehr-Einsätze gesorgt. In Hönow mussten die Einsatzkräfte mit einer Chiemseepumpe zum Rewe ausrücken.
Von
Dennis Lloyd Brätsch
Hönow
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Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr Hönow waren am Montag, dem 31. Juli, beim ortsansässigem Rewe-Mark im Einsatz.

Devin Meyer/Freiwillige Feuerwehr Hönow

Die anhaltenden Regenfälle haben in manchen Orten von Brandenburg – auch nach dem starken Unwetter vom 24. Juli – für etliche Feuerwehr-Einsätze gesorgt. Unter anderem mussten die Retter der freiwilligen Feuerwehr Hönow zum ortsansässigen Rewe-Mark ausrücken. Das Problem dort: Die Lieferanfahrt hatte unter Wasser gestanden.

Mit einer speziellen Pumpe konnten die Einsatzkräfte dort wieder für freie Fahrt sorgen. Auch in der Lindenstraße in Hoppegarten kam das Gerät zum Einsatz.

Feuerwehr pumpt Zufahrt mit Chiemseepumpe frei

Normalerweise gehört das Freipumpen von privaten Zufahrten, sofern keine Menschen und Sachgüter in akuter Gefahr sind, nicht zum Einsatzspektrum der Feuerwehr. Doch die Einsatzkräfte nutzen das Hilfeersuchen des Rewe-Marktes gleich dazu, um neue Kräfte an der Chiemseepumpe auszubilden.

Die Chiemseepumpe der Hönower Feuerwehr schafft es, 2200 Liter Wasser die Minute zu fördern.

Dennis Lloyd Brätsch

Wie Devin Meyer von der freiwilligen Feuerwehr Hönow erklärt, handelt es sich bei der Chiemseepumpe um eine reine Schmutzwasserpumpe. Der Vorteil hierbei sei, dass im Gegensatz zu anderen Pumpen, Verunreinigungen nicht zum Schaden führen. „Alles, was durch das Rohr passt, geht auch durch“, erklärt Feuerwehrmann Nick Habermann. In der Theorie könnte auch ein Tennisball ohne Probleme durchgehen.

Regen und Wind sorgt für Feuerwehreinsätze

Seit dem starken Unwetter in der Nacht vom 24. Juli kommt es immer wieder zu längeren Regenfällen und starken Winden. Einsatzkräfte der Feuerwehren im gesamten Landkreis müssen deshalb immer wieder zu herabstürzenden Ästen ausrücken oder andere Unwetterschäden beseitigen.

Mehrere tausend Liter Wasser mussten die Kameradinnen und Kameraden der freiwilligen Feuerwehr Hönow am Montag (31. Juli) aus einer Lieferanfahrt pumpen.

Devin Meyer/Freiwillige Feuerwehr Hönow