Volleyball
: Fillinger-Ensemble geht leer aus

Strausberger Landesklasse-Volleyballer unterliegen zweimal jeweils mit 1:3
Von
Erwin Wetzel
Strausberg
Jetzt in der App anhören

Bälle schon, Punkte nein: Strausbergs Volleyballer blieben am vorletzten Saisonspieltag ohne Erfolgserlebnis.

Udo Plate/MOZ

Im ersten Spiel trafen die Strausberger auf Kremmen. Der aktuelle Tabellenführer, der bis dato in der gesamten Saison lediglich 13 Sätze abgegeben hatte, drehte gleich mächtig auf. Um den Kremmener Spielfluss zu unterbinden und seine Mannen neu einzustellen, nahm Strausbergs Spielertrainer Jan Fillinger beim Stand von 1:7 eine Auszeit. Mit Erfolg: Die Clubvolleyballer aus Strausberg erhöhten merklich ihre Bemühungen  und brachten den Favoriten ins Wanken. Endstand des ersten Durchganges 25:23 für Strausberg. Die Euphorie des ersten Satzgewinns reichte nicht für den zweiten Durchgang, der mit 25:15 Punkten an den Spitzenreiter abgegeben wurde. Im dritten Abschnitt blieben die Strausberger bis in die Schlussphase auf Augenhöhe mit Kremmen, ehe sich der Liga-Primus über 20:18 und 23:20 mit 25:20 durchsetzte.

Noch dramatischer verlief der vierte Durchgang. Justus Wiedemann, als zuverlässiger Nachwuchsakteur, sorgte mit seinen drei erfolgreichen Aufschlägen für Motivationsarbeit. Als beim Spielstand von 23:21 für den VC Strausberg der Satz in die entscheidende Phase ging, spielte der Tabellenführer dann seine gesamte Routine und Cleverness aus und gewann den vierten Durchgang nach 29 Minuten Spielzeit mit 25:23 Punkten. Statt des durchaus möglichen Ausgleichs war die Partie mit 3:1-Sätzen zu Gunsten des Spitzenreiters entschieden.

Der Gastgeber SV Rehbrücke konnte dem Tabellenführer aus Kremmen zwar zwei Sätze und damit einen Punkt abringen, aber zur zweiten Niederlage des Aufsteiger in die Brandenburgliga reichte es nicht.

Die dritte Begegnung des vorletzten Spieltages bestritten der SV Rehbrücke gegen die Strausberger Clubvolleyballer. Nach der Spielpause für den VC und dem Spielverlauf der vorrangegangenen Begegnung fackelte die Heimmannschaft ein Feuerwerk ab, dem die Clubvolleyballer nichts entgegenzusetzen hatten. Mit 25:11 Punkten nach nur 16 Minuten Spielzeit war der erste Satz im Schnelldurchgang fix Geschichte. Auszeiten der Rehbrücker bei den Ständen von 6:10 und 16:19 Punkten zeugen von der wieder gefundenen Spielstärke der Strausberger. Doch die Kräfte reichten krankheitsbedingt und durch Trainingsrückstände, nicht aus, um im weiteren Spielverlauf mitzuhalten oder gar spielbestimmende Akzente zu setzen. Die Durchgänge drei und vier gingen verdient an den Gastgeber und Tabellendritten mit 25:15 und 25:19 Punkten.

Nach dem Spieltag steht der VC Strausberg auf Platz 9 der Tabelle mit 23 Punkten und 32:41 Sätzen von zwölf Teams in der Landesklasse Nord der Herren des BVV. Gefolgt von den Netzhoppers Königs Wusterhausen, der 17 Punkte auf seinem Konto hat. Vor dem VC-Team stehen die Nachwuchsvolleyballer des SC Potsdam IV mit 24 Punkten und dem Satzverhältnis von 32:42.