Vorzeitige Bescherung
: Eine Spende für Neuenhagener Förderschule

Die Förderschule Am Amselsteg erhielt von Partnerunternehmen aus Hennickendorf ein vorfristiges Weihnachtsgeschenk.
Von
Stephan Dreyse
Neuenhagen
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Test: Andre-Paule und Jessica demonstrieren, wie das neue Spielgerät aufleuchtet, wenn sie darauf herumspringen. Ralf Lehnert von der Firma Spielplatzbau Heise und Jana Pansow, Leiterin der Förderschule Am Amselsteg, schauen zu.

Stephan Dreyse

„Unsere Firma hatte ursprünglich vor, regelmäßig andere Einrichtungen zu unterstützen. Doch da sich auf den Aufruf niemand gemeldet hat, kam es, dass wir einzelne wie die Schule Am Amselsteg mit Ausstattung bedenken“, erläutert Lehnert. Im vergangenen Jahr gab es einen Satz mit 16 Tabletcomputern, die aktiv im Unterricht eingesetzt werden. Da Lehnerts Frau Ilona als Lehrerin Am Amselsteg arbeitet, weiß er, was für eine aufopferungsvolle Arbeit hier mit besonderen Kindern geleistet wird, und freut sich, zumindest etwas helfen zu können. Statt Weihnachtsgeschenken für Geschäftspartner tue die Firma auf andere Weise nachhaltig Gutes. Auch ein sogenannter Musicball — ein Ball, der nach dem Dynamo–Prinzip bei Bewegung Musik wiedergibt — und eine Klangwiege stammen aus der Partnerschaft.

Ihren Dank für die kontinuierliche Hilfe unterstrich Schulleiterin Jana Pansow: „Auch Kleinigkeiten können viel bewirken, wie diese originellen Spielgeräte, die nicht überall zu finden sind“, sagte sie. Regelmäßiger Austausch sei wichtig, so dass sich die Partner gegenseitig Anregungen geben, was sich als nächste Spende eignet und was gebraucht wird. Wenn der Umzug an den neuen Schulstandort im Gruscheweg anstehe, würden so viele Installationen wie möglich vom Amselsteg mitgenommen, blickt die Leiterin in die Zukunft. Zudem sind jetzt Fotoarbeiten eines aktuellen Projekts unter dem Titel „Pictures of emotions“ zu sehen, das mit der Stadtschule Altlandsberg durchgeführt wurde. Darin haben sich Schüler beider Schulen mit grundsätzlichen Fragen menschlichen Zusammenlebens beschäftigt. „Mit dem Projekt haben wir eine Form der Inklusion gefunden, die dosiert gut funktioniert, von der alle Seiten profitieren und lernen“, erklärt Jana Pansow.

Sie blickte kurz auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Großer Dank galt vor allem den Pädagogen, die mit „Herzblut, viel Geduld und Kraft“ agieren, sowie Eltern, Partnern wie dem Förderverein und Sponsoren. Vertreter des Fördervereins übergaben einheitliche T–Shirts mit dem Schullogo für den Schwimmunterricht. Das Ballfangnetz aus der erfolgreichen Teilnahme an der diesjährigen Sparkassen–Jubiläumsaktion werde nächstes Jahr installiert.

Später konnten Gäste unter anderem Holz– und Keramikarbeiten der Werkgruppen sowie Angebote der Arbeitsgemeinschaft Kunst erwerben. Abschließend stimmten alle beim Weihnachtsliedersingen ein.