Wahl in Strausberg 2024
: Das sind die 87 Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadt am See

87 Kandidierende aus sechs Parteien und zwei Wählergemeinschaften sowie vier Einzelkandidaten treten zur Kommunalwahl am 9. Juni in Strausberg an. Neben etlichen Bekannten sind auch neue Gesichter dabei.
Von
Claudia Braun
Strausberg
Jetzt in der App anhören

Derzeit bereiten die zuständigen Mitarbeitenden in der Stadtverwaltung Strausberg die Kommunalwahl am 9. Juni vor.

Claudia Braun

Von Politikverdrossenheit ist in Strausberg keine Spur. Knapp zwei Monate vor den Kommunalwahlen am 9. Juni in Brandenburg stehen die Kandidierenden von Parteien und Wählergruppen in der Stadt fest. Auch vier Einzelbewerber treten an. Die Wählerinnen und Wähler können sich zwischen 87 Menschen, die in die Stadtverordnetenversammlung wollen, entscheiden. 32 Mandate sind zu vergeben.

Die Linke, die sich bei der Kommunalwahl 2019 als stärkste Kraft etablieren konnte, setzt erneut auf den 1983 geborenen Gregor Weiß, einen Berufsschullehrer, gefolgt von der Erzieherin und Rentnerin Karin Forbrig (geb. 1956) sowie Maria Düsterhöft, Mitarbeiterin im Wahlkreisbüro (geb. 1989). Neu dabei ist der Referent Tom Kurz (geb. 1993), der einigen aus dem Bereich Jugendarbeit, etwa im Horte, und für den Kampf gegen Rechtsextremismus bekannt sein könnte. Ebenfalls neu in die Kommunalpolitik zieht es die Ex–Berufspolitikerin und heutige Referentin Kerstin Kaiser (geb. 1960), die 1994 in den Bundestag einzog und später die Landtagsfraktion führte.

Auch Ronny Kühn, ein Immobilien–Kaufmann geboren 1980, und Ute Wunglück, Erzieherin und Sozialarbeiterin (geb. 1968), treten für Die Linke an. Ebenfalls zu den Urgesteinen gehört Meinhard Tietz, geboren 1951 und Bilanzbuchhalter. Jenny Stiebitz, die im Jahr 1982 geboren wurde, repräsentiert das Feld der Projektleitung und steht ebenso zur Wahl. Bernd Heinz Sachse, Ökonom von Beruf und Jahrgang 1955, möchte weiter sein wirtschaftliches Know–how in die lokale Politik einbringen.

Neu in der Stadtversammlung Verantwortung übernehmen würde Samuel Signer, der 1989 geboren wurde und als Bildungsreferent arbeitet. Matthias Böhme, Maschinen– und Anlagenmonteur (geb. 1960), Carsten Wenzel (geb. 1965), Physiotherapeut, und Camillo Menzel, Jahrgang 1968, Steuerfachangestellter, komplettieren die Liste der Linken.

Die SPD tritt mit 13 Kandidierenden an

Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) bietet eine Liste mit der Rechtsanwältin Dr. Sibylle Bock an der Spitze, geboren 1954. Frank Müller, selbstständig und geboren im Jahr 1974, und die Erzieherin Sabrina Janik (geb. 1977) folgen auf den Plätzen zwei und drei. Neu aufgestellt ist die Rentnerin Carla Bork (geb. 1957). Der Geschäftsführer Nick Reinking (geb. 1976) steht erneut ebenfalls auf der Liste der SPD.

Weitere Kandidierende sind: Hans–Dieter Richter, ein selbstständiger Unternehmer, geboren im Jahr 1950, Elke Brandenberg, die 1967 geboren wurde und als Krankenschwester tätig ist, Angela Ursula Kirsten, Rentnerin des Jahrgangs 1956, die sich für Mieterrechte starkmacht.

Ebenfalls zur Wahl stehen der 1992 geborene Oliver Haller und Leon Sven Schubert, ein Angestellter aus dem Jahr 2003, die die jüngste Wählerschaft repräsentieren. Sebastian Westphal, ein Angestellter des Jahrgangs 1985, und Angela Friesse–Knauft, ebenfalls Angestellte, geboren 1964, sowie Doreen Di Donato–Kneppenberg, eine Lehrerin aus dem Jahrgang 1971, machen die Liste der SPD komplett.

CDU mit neun Männern im Rennen

Die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) präsentiert Ron Hasenbank–Subklew, einen 1975 geborenenen staatlich geprüften Bautechniker, als Spitzenkandidat. Kurt Zirwes, selbstständig und geboren 1956, Thomas Urbach, Kaufmann im Einzelhandel aus dem Jahrgang 1985, der Selbstständige Enrico Meißner (geb. 1973), der staatlich geprüfte Altenpfleger Paul Dähn (geb. 1992) und der Gerichtsvollzieher Thomas Weiß (geb. 1971) vervollständigen die Liste.

Auch Stephan Blumenthal, Diplom–Finanzwirt (FH), geboren im Jahr 1980, steht bereit, um weiterhin lokale Politik zu machen. Ihm folgen Hendrik Jacobs, ein junger Mechatroniker Jahrgang 1997, und Dieter Theodor Beckers, ein Pensionär, der 1958 geboren wurde.

AfD–Fraktionschef weiter an der Spitze

Die Alternative für Deutschland (AfD) tritt mit einer Liste an, die von Stefan Weiß, einem Beamten aus dem Jahrgang 1981, angeführt wird. Auf den weiteren Plätzen folgen der Rentner Rainer Walter Thiel (geb. 1961), der Baufacharbeiter Uwe Günter Reuter (geb. 1958), der Anlagenmechaniker Holger Steffen Wünsch (geb. 1985), der IT– und Netzwerkadministrator Manuel Christian Narewski (geb. 1972) sowie der Bauingenieur Horst Baldszus (geb. 1945). Außerdem bei der AfD dabei: Nicolai Schirocki (geb. 1989), Sicherheitsmitarbeiter, und Elke Yamina (geb. 1961), Pensionärin.

Die Grünen mit neun Kandidierenden am Start

Bündnis 90/Die Grünen präsentieren Christian Göritz–Vorhof, einen Soldaten (geb. 1980), als ihren Spitzenkandidaten. Dominik Chadid, ein wissenschaftlicher Mitarbeiter, geboren 1990, und Matthias Michel, ein Sozialarbeiter des Jahrgangs 1982, sind ebenfalls Teil des grünen Teams. Der Projekt–Ingenieur Martin Wilke (geb. 1987), die Unternehmerin Heike Danicke (geb. 1976) und die Rentnerin Dorothea Bartels (geb. 1948) sind weitere Kandidaten von B90/Grüne.

Ebenfalls für die Grünen kandidieren Dr. Hans–Jürgen Fischbeck, Jahrgang 1938, Rentner und Physiker, Dr. Lydia Steenweg, geboren 1962, Hausärztin, und Rainer Thiele, ein 1943 geborener Rentner, der sein berufliches Leben der Kulturwissenschaft widmete.

13 Kandidierende für BVB/Freie Wähler

Die Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegungen/Freie Wähler Strausberg treten mit einer Liste an, die von dem Betriebsingenieur (M. Sc.) Florian Grube (geb. 1994) angeführt wird. Hans–Joachim Kroening, ein Hochbauingenieur Jahrgang 1966, und Mala Grünert, Abteilungsleiterin im Projektmanagement (geb. 1991), gehören ebenfalls zu den Kandierenden. Alexandra Goldgrebe, eine Polizeivollzugsbeamtin geboren 1989, und Werner Horst Wegner, ein Rentner des Jahrgangs 1948, kandidieren ebenfalls für die BVB/Freie Wähler.

Weitere Kandidierende sind Bernhard Laute, Rentner und Diplom–Ingenieur, (geb. 1943), Ben Edwin Baier, ein Elektroniker für Betriebstechnik, Jahrgang 2003, Claus Michael Jakisch, geboren 1974 und als Diplom–Sozialarbeiter/Sozialpädagoge (FH) tätig, Sandra–Daniela Grünert, 1967 geboren und Hausfrau, Michelle Vu, eine medizinische Sachbearbeiterin Jahrgang 1992. Außerdem wollen für die Wählergruppe ihren Dienst leisten: Heidi Alice Grube, Postzustellerin und 1969 geboren, Michaela Ritter, Jahrgang 1989 und als Bürosachbearbeiterin im Bereich Pressearbeit tätig sowie Martin Mutke, ein Rentner (geb. 1950).

Drei Bankkaufleute für die FDP

Die Freie Demokratische Partei (FDP) tritt mit Robert Krause, Geschäftsführer, geboren 1981, an der Spitze an, der seine unternehmerischen Kenntnisse in die lokale Politik einbringen möchte. Thomas Frenzel, selbstständiger Augenoptikermeister und 1963 geboren, steht ebenso bereit wie Tony Löschner, geboren 1986, Rentner und als Übungsleiter aktiv. Vervollständigt wird die Liste durch Ariane Hönicke, Bankkauffrau (geb. 1973), Peter Hönicke und Bernhard Hönicke, beide Bankkaufmänner und geboren 1974 beziehungsweise 1970. Auch Chris Stephan, ein Arzt und Chirurg des Jahrgangs 1967, Burkhard Kujawa, ein Rentner und ehemaliger Schuhfacharbeiter, geboren 1969, möchten lokale Politik mitgestalten.

UfW Pro Strausberg bewirbt sich mit neun Kandidierenden

Die Kandidierenden der unabhängigen und freien Wählergemeinschaft Pro Strausberg, auch bekannt als UfW Pro Strausberg, bereiten sich ebenfalls auf die bevorstehende Kommunalwahl vor. Zu den bekannten Bewerbern gehören Sonja Zeymer, Kosmetikerin, die 1960 geboren wurde, Steffen Schuster, ein Immobilien–Kaufmann Jahrgang 1965, Patrick Hübner, 1991geborener Geschäftsführer, und Stefan Freimark, 1965 geboren und im technischen Bereich des öffentlichen Dienstes tätig.

Frank Aethner, ein Rentner des Jahrgangs 1951, und Peter Knoblich, ebenfalls Rentner und 1945 geboren, repräsentieren die reifere Generation. Außerdem dabei sind David Leuschner, technischer Projektarbeiter aus dem Jahr 1989, Jens Mader, Rechtsanwalt, geboren 1967, und Frank Weber, Rentner und besonders um den Straussee bemüht (geb. 1959).

Vier unabhängige Kandidaten

Schließlich treten vier unabhängige Einzelkandidaten an: Jens Knoblich, Beamter, geboren im Jahr 1969, Daniel Krebs, der als Gebietsleiter tätig ist und 1979 geboren wurde, René Krone, ein Erwerbsminderungsrentner (geb. 1967) und Enrico Nickel, Consultant geboren 1983.

Bekannte Gesichter für den Ortsbeirat

Für den Ortsbeirat in Hohenstein bewerben sich die bekannten Mitglieder erneut: Neben dem auch als unabhängigen Einzelkandidaten aufgestellten Jens Knoblich sind das Thomas Urbach (geb. 1985), Kaufmann im Einzelhandel, und Enrico Meißner (geb. 1973), selbstständig.