Auf dem Cover des Buches schaut ein Mann unbestimmten Alters ins Publikum. Der Wunsch, dringend etwas erklären zu wollen, ist an seinen Gesichtszügen, seiner Gestik abzulesen.  Genau so ist Steffen Reiche in Erinnerung geblieben: Ein Politiker der Wende, der erste SPD-Vorsitzende in Brandenburg, Kultur-, später Bildungsminister – ein Umtriebiger, ein Getriebener, ein vorzeitig aus dem Blickfeld Geratener. In dem Buch „Tief träumen und he...