Alarm in Berlin-Friedrichshain: Mutmaßlicher Überfall auf Münzhandel – ein Mann verletzt

Ein Großeinsatz der Polizei hat in Berlin-Friedrichshain für viel Aufsehen gesorgt. Es soll zu einem Überfall gekommen sein.
Pierce A.Ein Großeinsatz der Polizei hat am Montagnachmittag (11. Dezember) in Berlin-Friedrichshain für viel Aufsehen gesorgt. Die Frankfurter Allee war für mehrere Stunden in Richtung stadtauswärts gesperrt. Hintergrund soll, den bisherigen Angaben der Polizei zufolge, ein mutmaßlicher Überfall auf ein Münzgeschäft sein. Der Einsatz dauert noch immer an.
Ein Spezialeinsatzkommando des Landeskriminalamtes hat das Geschäft am frühen Montagabend, gemeinsam mit Einsatzkräften einer Hundertschaft, gestürmt.
In dem Geschäft, so schildert Martin Halweg von der Polizei Berlin, hat man den Inhaber des Geschäfts am Boden liegend vorgefunden. Er musste vor Ort durch Rettungskräfte und einen Notarzt behandelt werden, bevor er in ein Krankenhaus transportiert werden konnte.

Notarzt und Rettungskräfte versorgten den verletzten Mann.
Dennis Lloyd BrätschWie der Mann gegenüber den Einsatzkräften schilderte, soll es zu einem Überfall auf das Geschäft gekommen sein, erklärte Halweg am Abend. Die Täter seien kurz danach in unbekannte Richtung geflüchtet.
Polizei ermittelt zu mutmaßlichen Überfall
Laut Halweg waren die Beamten gegen 15.45 Uhr zu dem Geschäft alarmiert worden, weil dort ein Alarm ausgelöst hatte. Die Einsatzkräfte hatten den Bereich zunächst abgesperrt. Da nicht klar war, ob sich noch Täter in dem Objekt befinden, hatte man das Spezialeinsatzkommando angefordert, so der Pressesprecher.

Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften an.
Dennis Lloyd BrätschNun ermittelt ein Fachkommissariat der Polizei zu dem Vorfall. Ermittler eines örtlichen Kommissariats sichern derzeit noch Spuren an dem Tatort.


