Angriff in Spandau: Mit Machete und Messer – Männer bedrohen Mutter und Sohn

In Spandau wurden Menschen bedroht. Dabei soll auch eine Machete zum Einsatz gekommen sein. (Symbolbild)
picture alliance/dpa/Roland Weihrauch- Gruppe Männer bedrohte in Spandau mehrere Personen mit Waffen, darunter Machete und Axt.
- Vorfall am 17. Oktober 2024, 18 Uhr; Frau und Sohn entkamen nach Angriff.
- Weitere Angriffe gegen zwei Männer und eine Frau; Verletzungen durch Axt und Faustschläge.
- Täter bedrohten später den Bruder der Frau mit einer Schusswaffe; er blieb unverletzt.
- Polizei ermittelt, Täter flüchtig.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine Gruppe Männer hat im Spandauer Ortsteil Staaken mehrere Menschen unter anderem mit einer Waffe, einer Axt und einer Machete bedroht und verletzt.
Der Fall ereignete sich am Donnerstag, 17. Oktober 2024, gegen 18 Uhr. Laut Angaben der Polizei stritt sich zunächst eine 31-jährige Frau mit vier weiteren Frauen am Blasewitzer Ring in Spandau.
Angriff in Spandau – das ist passiert
Die vier Frauen schlugen auf die 31-Jährige ein, bis sie am Boden lag. Ihr 16-jähriger Sohn versuchte zwischen den Frauen zu schlichten. Daraufhin wurde er von einer Männergruppe mit „einer Machete, Messern und Schlagstöcken“ bedroht.
Mutter und Kind konnten entkommen. Als gerufene Polizeikräfte eintrafen, lehnte die Angegriffene eine empfohlene ärztliche Behandlung ab. Die Gruppe Männer hatte sich vom Tatort entfernt.
Eine halbe Stunde später, um 18.30 Uhr, traf die Gruppe auf zwei weitere Personen. Die beiden 21 und 30 Jahre alten Männer wurden „ohne ersichtlichen Grund“ angegriffen. Eine 40-jährige Frau, die zwischen den Parteien schlichten wollte, wurde mit einer Faust ins Gesicht getroffen. Daraufhin zog sie sich zurück. Sie wurde später von Rettungskräften ambulant behandelt.
Der 21-Jährige erlitt einen Schlag mit der stumpfen Seite einer Axt, schreibt die Polizei Berlin. Er erlitt eine Kopfverletzung. Der 30-Jährige verletzte sich bei der Flucht an der Hand. Beide Männer wurden von den alarmierten Rettungskräften und in Begleitung der Polizei zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
Gegen 19.30 Uhr traf die Tätergruppe, ebenfalls im Blasewitzer Ring, auf den der 33-jährige Bruder der 31-Jährigen zuvor geschlagenen Frau. Ein Mann aus der Gruppe bedrohte den Bruder mit einer Schusswaffe. Dem 33-Jährige konnte zu einer Verwandten flüchten und blieb unverletzt.
Die Tätergruppe konnte unerkannt entkommen. Ein Fachkommissariat ermittelt nun in diesem Fall.


