Angriff in Templin
: Mutmaßliche AfD-Anhänger attackieren Demonstranten

Bei einer Wahlkampfveranstaltung der AfD in Templin kam es zu Gewalt gegen Demonstranten. Die Polizei musste dabei die Gruppen trennen und ermittelt nun.
Von
dpa
Berlin
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Nach Angriffen rund um eine AfD-Veranstaltung und Gegenveranstaltungen ermittelt die Polizei. (Symbolbild)

Patrick Pleul/dpa
  • Bei einer AfD-Wahlkampfveranstaltung in Templin kam es zu Gewalt gegen Demonstranten.
  • Die Polizei musste die Gruppen trennen und ermittelt nun.
  • Ein AfD-Anhänger bedrohte einen Demonstranten und erhielt einen Platzverweis.
  • Ein weiterer Demonstrant wurde verfolgt und verletzt; die Polizei ermittelt.
  • Pyrotechnik wurde gezündet; die Polizei untersucht den Vorfall weiter.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Im Zusammenhang mit einer AfD-Wahlkampfveranstaltung im nordbrandenburgischen Templin sind Menschen bedroht und verletzt worden. Laut Polizei fand die Veranstaltung des AfD-Kreisverbands Uckermark mit etwa 80 Besuchern statt. Gleichzeitig gab es zwei Protestkundgebungen mit rund 105 Teilnehmern. Die Polizei musste beide Gruppen auseinanderhalten.

Den Angaben zufolge hatten etwa zehn Teilnehmer der AfD-Veranstaltung versucht, zu einem Proteststand zu gelangen und wurden von Polizisten daran gehindert. Einer der Teilnehmer der AfD-Veranstaltung drohte einem Demonstranten mit Schlägen. Er erhielt einen Platzverweis.

AfD in Templin: Drohungen und Gewalt gegen Demonstranten

Später verfolgten demnach zwischen 10 und 20 Menschen einen anderen Teilnehmer der Gegenveranstaltung und verletzten ihn mit einem Tritt gegen das Schienbein und einem Schlag gegen das Ohr. Der Angegriffene flüchtete sich in einen Drogeriemarkt. Die Polizei nahm die Personalien von zwölf Personen auf. Ob sie Teil der AfD-Wahlkampfveranstaltung waren, sei noch nicht geklärt, aber anzunehmen, sagte ein Sprecher.

Die Polizei ermittelt weiter – auch zu Pyrotechnik, die aus einer der Gruppen gezündet worden sein soll. Die Eröffnungsrede der AfD-Veranstaltung hatte der Bundestagsabgeordnete Hannes Gnauck gehalten.