MOZ+MOZ+Chips aus Frankfurt (Oder)
: 33 Millionen Euro für IHP - was das für Brandenburg bedeutet

Das Forschungsinstitut für Mikroelektronik (IHP) in Frankfurt (Oder) erhält 33 Millionen Euro Förderung. Es soll damit mehr strategische Bedeutung innerhalb der EU bekommen – wofür genau?
Von
Katharina Schmidt
Frankfurt (Oder)
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Das IHP Leibniz-Institut im Technologiepark in Frankfurt (Oder), dahinter die Autobahn A12 und das sich am Horizont anschließende, geplante Industriegebiet Westnuhnen.

Das Gebäude der IHP GmbH - Innovations for High Performance Microelectronics - Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik mit der neuen Reinraumerweiterung an der linken Seite (Luftaufnahme mit einer Drohne). Der Reinraum - das technologische Herzstück des IHP in Frankfurt (Oder) wurde in 2,5 jähriger Bauzeit um die Hälfte seiner Größe erweitert. Die Flächenerweiterung des Reinraums auf eine Größe von 1500 Quadratmetern ermöglicht es dem IHP einerseits Partnern aus Wissenschaft und Forschung eine stabile BiCMOS Technologieplattform zur Verfügung zu stellen und gleichzeitig die Möglichkeiten neue Materialien zu erforschen. Ziel ist es, auch zukünftig Rekorde wie den schnellsten Silizium-Germanium Transistor der Welt aufrecht erhalten zu können. Das IHP ist ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft und betreibt Forschung und Entwicklung zu siliziumbasierten Systemen, Höchstfrequenz-Schaltungen und -Technologien einschließlich neuer Materialien. Es erarbeitet innovative Lösungen für Anwendungsbereiche wie die drahtlose und Breitbandkommunikation, Sicherheit, Medizintechnik, Industrie 4.0, Mobilität und Raumfahrt. Das IHP beschäftigt etwa 300 Mitarbeiter. +++ dpa-Bildfunk +++

Das IHP Leibniz-Institut im Technologiepark in Frankfurt (Oder) soll eine größere Rolle in Europa spielen und erhält dafür eine Förderung in Millionenhöhe.

Patrick Pleul/dpa