Die Zahl der Corona-Infektionen ist in Brandenburg wieder gestiegen. Am Dienstag meldete das Gesundheitsministerium 846 neue Fälle. Am Montag waren es innerhalb von 24 Stunden 417, am Sonntag 408 neue Fälle. Die Infektionszahlen werden am Wochenende gewöhnlich verzögert gemeldet. Das Robert Koch-Institut (RKI) hatte zudem darauf hingewiesen, dass über die Weihnachtsfeiertage sowohl mit weniger Testungen auf das Coronavirus als auch mit weniger Meldungen von den Gesundheitsämtern zu rechnen sei.

Süden Brandenburgs bleibt Corona-Schwerpunkt

Am Samstag waren landesweit 714 und am ersten Weihnachtsfeiertag 918 neue Ansteckungen registriert worden. Vor den Feiertagen lag die Zahl am Donnerstag bei 1181 Fällen und 1580 am Mittwoch.
60 Menschen starben innerhalb von 24 Stunden im Zusammenhang mit Covid-19. Derzeit werden 1136 Corona-Patienten im Krankenhaus behandelt - 252 davon auf der Intensivstation, 173 müssen beatmet werden. Seit dem Frühjahr haben sich 43.203 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 27.294 Menschen gelten als genesen - das sind 901 mehr als am Vortag. Die Zahl der Erkrankten sank um 115 auf 14.911.
Der Süden Brandenburgs bleibt Corona-Schwerpunkt. Im Kreis Spree-Neiße wurden 231 Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet, in Elbe-Elster waren es 94. Landesweit stieg die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz leicht auf 233,4 nach 230,5 am Montag. Der Wert gibt an, bei wie vielen Menschen pro 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen eine Infektion nachgewiesen wurde.

Zahl der belegten Intensivbetten

Von 699 Intensivbetten in Brandenburger Krankenhäusern sind 572 belegt, wie aus Zahlen der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) hervorgeht. Demnach sind 127 Betten noch frei, zusätzlich könnten 331 Intensivbetten aufgestellt werden.
Mehr zu Corona und den Folgen in Brandenburg und Berlin gibt es auf unserer Themenseite.