Aufgrund des Mangels bei den Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna könnten derzeit keine Erstimpfungen vorgenommen werden und in den Impfzentren in Brandenburg/Havel, Eberswalde, Prenzlau, Luckenwalde und Kyritz könne am Montag und Dienstag nicht geimpft werden, teilte am Sonntag der Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung, Christian Wehry, mit.
In Berlin gibt es vergleichbare Probleme nach Angaben der Senatsverwaltung für Gesundheit nicht. Die vier Impfzentren der Hauptstadt blieben geöffnet. Es seien keine Einschränkungen geplant, sagte ein Sprecher der Gesundheitsverwaltung am Sonntag. Im Januar hatte es in einem der Impfzentren zahlreiche Terminverschiebungen wegen Lieferverzögerungen des Moderna-Impfstoffs gegeben.

Ab 22. Februar knapp 11.000 Impfdosen von Moderna erwartet

Die fünf Impfzentren in Brandenburg sind bisher nach Angaben des KV-Sprechers geöffnet gewesen. Dort habe es Erstimpfungen mit dem Impfstoff von Moderna gegeben. Das Gesundheitsministerium hatte Ende Januar angekündigt, dass die fünf Impfzentren Brandenburg/Havel, Eberswalde, Prenzlau, Luckenwalde und Kyritz den Moderna-Impfstoff erhalten. Nach einer Auflistung des Ministeriums sollten zwischen Samstag und diesem Montag 6000 Impfstoffdosen von Moderna ankommen, in der Woche ab dem 22. Februar werden 10.800 Impfstoffdosen von Moderna erwartet.
Ab Mittwoch soll der Impfstoff von Astrazeneca in Brandenburg zum Zuge kommen. Die „Märkische Oderzeitung“ hatte zuvor berichtet, dass das Impfzentrum Prenzlau ab Montag vorübergehend schließen müsse.
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