Unter den zwölf Fälle seien neun der erstmals in Großbritannien entdeckten Mutation B.1.1.7. Betroffen seien die Landkreise Oberhavel (3), Barnim (2), Spree-Neiße (1), Havelland (1), Elbe-Elster (1) und die kreisfreie Stadt Cottbus (1). Zudem seien im Kreis Oberhavel drei Varianten der Mutation aus Südafrika bestätigt worden - bekannt unter dem Namen B.1.351.
Im Landkreis Elbe-Elster etwa hat sich eine 37-Jährige mit der britischen Variante des Coronavirus infiziert. Weil sie eine Vorerkrankung hat, wurde sie in ein spezielles Krankenhaus gebracht, wie der Landkreis am Dienstag mitteilte. Sieben enge Kontaktpersonen seien ermittelt worden. Dabei wurde laut der Gesundheitsbehörden eine Häufung von Corona-Infektionen festgestellt. Alle Kontaktpersonen befinden sich den Angaben zufolge auf Anordnung in zweiwöchiger Quarantäne. Zudem werden die Betroffenen auf das mutierte Virus getestet.

Britische Variante des Coronavirus im Barnim

Der Kreis Barnim teilte mit, eine der beiden mit der britischen Variante des Coronavirus infizierten Personen lebe hauptsächlich in Berlin. Die Infektionsquelle konnte den Angaben zufolge nicht ermittelt werden. Die zweite Person arbeite auf der Covid-Station in einem Krankenhaus außerhalb des Kreises. Eine Ansteckung darüber sei sehr wahrscheinlich. Vom Gesundheitsamt seien 14 Tage Quarantäne statt der üblichen zehn Tage angeordnet worden. Alle Kontaktpersonen der beiden Betroffenen wurden ebenfalls für 14 Tage in Quarantäne geschickt.
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