Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat die Brandenburger vor dem Weihnachtsfest dazu aufgerufen, Rücksicht auf andere zu nehmen und die Corona-Regeln zu beherzigen. „Wir stecken mitten in der Corona-Pandemie und das Virus wird auf Weihnachten keine Rücksicht nehmen“, erklärte Woidke am Mittwoch in einer Mitteilung. „Also müssen wir Rücksicht nehmen - Rücksicht auf unsere Liebsten und Rücksicht auf all die Menschen, die täglich in Krankenhäusern um das Überleben infizierter Menschen kämpfen oder sich in Heimen um unsere alten und pflegebedürftigen Mitmenschen kümmern.“ Es gehe darum, Kontakte zu meiden und Abstand zu halten.

Woidke dankt dem Personal in Krankenhäusern und Pflegeheimen

Der Regierungschef dankte den Beschäftigten in Krankenhäusern und Pflegeheimen für ihren bisherigen Einsatz in der Corona-Pandemie. „Dieses Jahr hat Sie das Virus bis an die Grenzen der Belastbarkeit und darüber hinaus gefordert“, sagte Woidke laut Staatskanzlei in einer Videobotschaft. „Sie stellen sich dieser Ausnahmesituation Tag für Tag und Nacht für Nacht. Sie arbeiten hart dafür, dass die Versorgung für alle stabil bleibt.“ Die seelische und körperliche Belastung, der die Mitarbeiter ausgesetzt seien, sei enorm. Dafür danke er im Namen der Landesregierung von Herzen.

Statt Besuch gibt es Geld für Klinken und Feuerwehr

Woidke verzichtete in diesem Jahr auf die traditionellen Weihnachtsbesuche. Die drei Einrichtungen, in denen er vorbeischauen wollte, bekommen in diesem Jahr allerdings ein Geschenk von jeweils 1000 Euro: die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Eberswalde, ein Wohnprojekt der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal in Bernau (beide Landkreis Barnim) sowie die Freiwilligen Feuerwehren Teltow und Ruhlsdorf (beide Landkreis Potsdam-Mittelmark).
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