Die geplanten Bundeshilfen für Selbstständige in der Kultur müssen aus Sicht von Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle (SPD) schnell und ohne Bürokratie kommen. „Ein "fiktiver Unternehmerlohn" hilft gerade denjenigen, die nicht über regelmäßige Einkünfte verfügen“, teilte Schüle am Donnerstag in Potsdam mit.
„Das wäre ein echter Fortschritt für unsere vielen freischaffenden Künstlerinnen und Künstler.“ Die Bundesregierung will Soloselbstständigen mit der Anrechnung ausgefallener Umsätze helfen. Wer direkt betroffen ist, kann 75 Prozent des Umsatzes aus einem vergleichbaren Vorjahreszeitraum ansetzen. Andere staatliche Leistungen werden gegebenenfalls angerechnet.