Der Verkauf von Pyrotechnik rund um Silvester und Neujahr bleibt verboten. Das entschied das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg am Montag, nachdem Hersteller und Händler von Pyrotechnik einen Antrag gegen das Verbot einreichten. Zuvor hatte das Verwaltungsgericht Berlin den Antrag zurückgewiesen.

Silvester-Feuerwerk führt oft zu Verletzungen

Begründet wurde die Entscheidung damit, dass das Verbot von Feuerwerk im Rahmen der Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie gerechtfertigt sei. „Nach allgemeiner langjähriger Erfahrung ist damit zu rechnen, dass unsachgemäßer Gebrauch von Silvester-Feuerwerk zu akut behandlungsbedürftigen Verletzungen führt“, heißt es laut Pressemitteilung zur Entscheidung des Gerichts. „Die Behandlung der Verletzten würde somit das zurzeit ohnehin in besonderer Weise in Anspruch genommene Krankenhauspersonal zusätzlich treffen und die Behandlung der zahlreichen Covid-19-Patienten potenziell beeinträchtigen.“

Anzünden von Feuerwerk erlaubt – Verkauf verboten

Die am 22. Dezember in Kraft getretene Eindämmungsverordnung verbietet den Verkauf von Pyrotechnik vom 29. bis 31. Dezember. Das Anzünden von Feuerwerk bleibt aber grundsätzlich erlaubt. Einige Landkreise und Städte haben jedoch auch das Anzünden von Feuerwerk auf öffentlichen Plätzen an Silvester verboten, um größere Menschenansammlungen zu vermeiden.
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