Feuerwehr in Eberswalde
: Doppeltes Glück – Rauchmelder haben Schlimmeres verhindert

Die Feuerwehr Eberswalde musste zu zwei Einsätzen ausrücken. In beiden Fällen hatten Warnmelder den Alarm ausgelöst. Was genau ist passiert?
Von
Viola Petersson
Eberswalde
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Dank eines solchen Melders ging der Fall für den Mieter in Westend glimpflich aus.

Martin Gerten/dpa

Dank Rauchwarnmelder konnte in diesem Fall wahrscheinlich Schlimmeres verhindert werden. Die Feuerwehr Eberswalde war in der Nacht auf Sonnabend (4.11.) zu einem Einsatz in Westend, in der Schöpfurter Straße 26, gerufen wurden. Der Alarm war kurz vor ein Uhr eingegangen, so Mirko Erdmann von der Berufsfeuerwehr am Samstag auf Anfrage von moz.de. Beim Eintreffen der Kräfte war bereits eine starke Verrauchung der Wohnung festzustellen.

Ursache sei angebranntes Essen gewesen. Der Mieter, der offenbar eingeschlafen war, sei wegen einer etwaigen Rauchgasvergiftung dem Rettungsdienst vorgestellt worden. Laut Regionalleitstelle Nordost musste er aber nicht ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Feuerwehrleute konnten den Brand löschen

Die Feuerwehrleute löschten unterdessen das Essen ab und lüfteten die Wohnung. Innerhalb von einer halben Stunde war der Einsatz, den Ingo Köhler leitete, bereits beendet.

Vor Ort waren sieben Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie elf Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Eberswalde. „Bei einem Gebäudebrand wird automatisch eine freiwillige Wehr mit alarmiert“, erklärte Erdmann.

Eberswalde – ein zweiter Einsatz folgte

Wenige Stunden später, gegen 6.45 Uhr, hatte wiederum ein Kohlenmonoxidmelder in der Ruhler Straße in Eberswalde Alarm ausgelöst. Die Feuerwehrkräfte konnten bei ihrem Eintreffen allerdings keine entsprechenden Substanzen feststellen. Es sei kein Auslöser erkennbar gewesen. Man habe die Wohnung gelüftet und konnte wieder abrücken, so Erdmann. Kohlenmonoxid ist ein geruchloses Gas, das in höheren Konzentrationen als starkes Atemgift wirkt.