GDL-Streik und BER Schönefeld: Flughafen erreichbar? So fahren S-Bahn, Zug und FEX-Express

Ist der Flughafen Schönefeld trotz GDL-Streik erreichbar? So fahren S9, RE8, RB23 und FEX-Express.
Patrick Pleul/dpaDer erneute Streik der GDL ab Mittwoch (24. Januar), 2 Uhr, stellt Pendler und Reisende in Berlin und Brandenburg vor viele Fragen. Welche Züge fahren, welche nicht, wie kommt man am besten ans Ziel?
Die S-Bahn hat wie beim letzten Streik wieder einen Notfahrplan angekündigt. Dieser gilt neben den Außenästen der S3 ab Erkner und S5 ab Strausberg auch für die Linien S9 zum Flughafen BER nach Schönefeld sowie S46 nach Königs Wusterhausen.
S-Bahn fährt zwischen Friedrichstraße bis Flughafen BER
Nach Angaben der Bahn-Tochter soll die S9 alle 20 Minuten auf dem Abschnitt Friedrichstraße, Schöneweide und Flughafen BER verkehren. Für die S46 ab Königs Wusterhausen gilt bis Streikende (29. Januar, 18 Uhr) der gleiche Takt. Die Linie endet allerdings bereits in Schöneberg. Innerhalb des Stadtgebietes können Fahrgäste U-Bahn, Straßenbahn und Busse der BVG nutzen. Die Berliner Verkehrsbetriebe sind nicht am Streik beteiligt.
Fluggäste, die vom BER in Schönefeld kommen oder vom Airport abheben wollen, haben neben der S-Bahn noch weitere Optionen. Die praktischste ist während des Streiks wahrscheinlich der RE8 (Wismar-Wittenberge-Berlin-Flughafen BER). Dieser wird von der Odeg betrieben, die sich ebenso wie die BVG nicht am Streik beteiligt. Es kann aber zu Einschränkungen kommen, heißt es. Zudem könnten die Züge sehr voll sein.
Ausfälle bei RB23 und Airport-Express FEX
Zahlreiche Ausfälle sind dagegen für den RB23 und den Flughafen-Express, kurz FEX, vorhergesagt. Betreiber ist jeweils DB Regio. Fahrgäste sind daher gut beraten, sich kurzfristig vor Fahrtantritt über ihre Verbindung zu informieren. Dies ist unter anderem online möglich über die gängigen Portale wie sbahn.berlin, vbb.de, bvg.de und bahn.de.
Eine alternative, wenn auch zeitintensive Verbindung zum Flughafen Schönefeld gibt es noch mit U-Bahn und Bus. Hier kann man die U7 bis zur Station Johannistaler Chaussee nutzen, von wo aus dann der Flughafen-Bus X71 zum BER verkehrt.
Parken am BER – das sind die Preise
Wer wegen des GDL-Streiks gänzlich auf die Bahn verzichten will und das Auto vorzieht, sollte rund um den BER mit mehr Verkehr rechnen. Nach Angaben der Flughafengesellschaft stehen Reisenden und Abholern am BER mehr als 10.000 Parkplätze zur Verfügung. Für die Parkhäuser gilt: Je näher sie an den Terminals 1 und 2 liegen, desto höher liegt der Preis. Die Tagespreise starten bei knapp 20 Euro. Für eine Woche reicht die Preisspanne je nach Abstellort von 90 bis rund 300 Euro.
Direkt vor dem Terminal 1 steht zudem ein Kurzzeitparkplatz mit 300 Parkplätzen zur Verfügung. Hier kann 10 Minuten kostenlos geparkt werden.



