Das war am Vorabend überraschend bekannt geworden. Sven Gerlach ist auf dem Gelände Mitinhaber der "Brotbüchse", einem Imbiss für Lastwagenfahrer, Handwerker und Büroangestellte in der Umgebung. "Ein noch freies Gelände hier war schon vor längerer Zeit als Standort für eine BMW-Fabrik im Gespräch. Daraus wurde dann nichts. Umso besser, wenn nun Tesla kommen sollte. Das wäre großartig", sagt Gerlach. Das Areal liege hervorragend, direkt an der Autobahn vor den Toren Berlins.
Große Lebensmittelhandelsketten haben auf dem weitläufigen Gelände bereits diverse Lagerhallen, ins Auge fällt außerdem ein riesiger Umschlagplatz für Getränkeflaschen. Aber auch produzierendes Gewerbe ist vertreten, Stahlbau-Firmen, ein Aufzughersteller und zum Beispiel der Konzern Knorr-Bremse, weltweit führender Hersteller von Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge.
Die "Brotbüchse" gibt es auf dem Gelände, das zu DDR-Zeiten in der Hand der Staatssicherheit war, seit nunmehr 21 Jahren. Sven Gerlach führt den Imbiss seit anderthalb Jahren. "Wir entwickeln uns gastronomisch ständig weiter", sagt er. Es gebe in der "Brotbüchse" längst nicht mehr nur deftige Hausmannskost, sondern jeden Tag auch kleinere und leichte Gerichte wie etwa Blattsalat mit Hähnchenbrust. "Wir passen uns den Wünschen der Gäste an. Für Elon Musk und seine Leute ändern wir bei Bedarf auch gerne unsere Speisekarte" betont Gerlach mit einem Schmunzeln. Der Gastronom lebt selbst in Grünheide, dem sieben Kilometer von Freienbrink entfernten idyllischen Ort zwischen Werl- und Peetzsee. Die Nachricht von einer Industrieansiedlung in dieser Größenordnung sei für Grünheide eine tolle Sache, findet Gerlach.
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