Großbrand
: Zahl der Einsatzkräfte bei Plessa wird reduziert

Vier Tage nach Ausbruch eines Großbrandes im Südbrandenburger Landkreis Elbe Elster hat sich die Lage entspannt.
Von
dpa
Plessa
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Blick auf eine Rauchwolke während eines Waldbrandes im Loben-Moor zwischen Gorden-Staupitz, Hohenleipisch und Plessa. Vier Tage nach Ausbruch eines Großbrandes im Südbrandenburger Landkreis Elbe Elster hat sich die Lage entspannt.

dpa/Veit Rösler

Nach Angaben von Frontzek erfüllen die sogenannten Dauerregner ihren Zweck. Einsatzkräfte hatten diese an den Brandrändern installiert, um ein Überspringen der Flammen auf an das Moor angrenzende Nadelwälder zu verhindern.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst soll am Dienstag zudem weiter einen Waldbrandschutzstreifen durchsuchen. Am Montagabend hätten die Experten dort Munition gefunden und beseitigt, sagte Frontzek. Die Arbeiten an dem rund einen Kilometer langen Streifen, der „als reine Vorsichtsmaßnahme" eingerichet worden sei, waren deshalb unterbrochen worden.

Das Feuer war am Freitag ausgebrochen und hatte sich innerhalb weniger Stunden immer weiter ausgedehnt, von zunächst zehn auf 100 Hektar. Ein Moorgebiet, ein angrenzendes Waldstück und ein Schilfgürtel brannten. Die Feuerwehr war zu Pfingsten mit bis zu 200 Einsatzkräften vor Ort, auch ein Löschhubschrauber der Bundespolizei unterstützte. Ortschaften waren nicht in Gefahr. Die Brandursache war zunächst noch unklar.

Der Brand gilt als das erste Großschadensereignis in diesem Jahr in Brandenburg. Umweltminister Axel Vogel (Grüne) will sich am Dienstag vor Ort ein Bild von der Lage im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft machen.