Industriepark Schwarze Pumpe
: Altech gibt Batterie-Projekt in der Lausitz auf

Das geplante Batteriewerk von Altech im Industriepark Schwarze Pumpe in der Lausitz ist geplatzt. Das ist bisher zu den Hintergründen bekannt.
Von
dpa
Spreetal/Heidelberg
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Luft Industriepark Schwarze Pumpe: Luftaufnahme vom 18. Juli 2026
Blick auf den Industriepark Schwarze Pumpe

Der Industriepark Schwarze Pumpe: Hier wollte der Technologiehersteller Altech eine Batteriefabrik errichten. Doch dieser Plan ist nun gescheitert. (Archivbild)

Michael Helbig
  • Altech stoppt Batteriewerk im Industriepark Schwarze Pumpe – Projekt wird eingestellt.
  • Gespräche über neun Monate mit strategischem Partner brachten kein Ergebnis.
  • Geplant waren keramische Netzbatterien ohne Lithium oder Kobalt mit Fraunhofer IKTS.
  • Laut Altech ist die Finanzierungschance zu gering, Betriebskosten nicht mehr vertretbar.
  • Die Altech Batteries GmbH wird abgewickelt, Grundstück geht für 675.000 Euro an Spreetal zurück.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Technologiehersteller Altech stellt sein geplantes Projekt zur Batterieproduktion im Industriepark Schwarze Pumpe in der Lausitz ein. Die neunmonatige Suche nach einem strategischen Partner und Gespräche mit einem global agierenden deutschen Industriekonzern hätten nicht zu dem angestrebten Ergebnis geführt, teilte die Altech Advanced Materials AG in Heidelberg mit.

Altech wollte an der brandenburgisch-sächsischen Grenze ein Werk für weiter entwickelte keramische Batterien bauen, die ohne Materialien wie Lithium oder Kobalt auskommen. Dazu hatte das Unternehmen mit dem Fraunhofer-Institut für keramische Technologien und Systeme (IKTS) eine Vereinbarung geschlossen. Es geht dabei um Batterien für das Stromnetz.

2022 hatte es geheißen, die Planung des Werks soll bis Mitte 2023 abgeschlossen werden. Das Fraunhofer-Institut ist nach bisherigen eigenen Angaben mit 25 Prozent an dem Joint Venture beteiligt.

Bereits 2024 sagte Batteriehersteller Ansiedlung in der Lausitz ab

In einer Mitteilung teilte Altech nun mit, die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Finanzierung und Inbetriebnahme des Batterie-Projekts sei mittlerweile so gering, dass weitere Betriebskosten nicht mehr gerechtfertigt seien.

Die Altech Batteries GmbH solle abgewickelt werden. Das erworbene Grundstück werde an die Kommunalverwaltung in Spreetal in Sachsen zurückverkauft. Das Unternehmen nannte einen Bruttoerlös von 675.000 Euro.

2024 hatte der chinesische Batteriehersteller Svolt eine Ansiedlung in Lauchhammer in der Lausitz abgesagt. Unklar war zuletzt, wie es mit Plänen des deutsch-kanadischen Unternehmens Rock Tech für den Bau einer Lithium-Fabrik in Guben weitergeht.