Koalition in Brandenburg
: Steckbrief zu Katrin Lange

Katrin Lange wird in der SPD-BSW-Koalition in Brandenburg neue Innenministerin. Ein Steckbrief zur SPD-Politikerin.
Von
Nicole Züge,
Doreen Matschuk
Potsdam
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Brandenburgs Finanzministerin Katrin Lange: ARCHIV - 09.04.2021, Brandenburg, Potsdam: Katrin Lange (SPD), Brandenburger Ministerin der Finanzen und für Europa, lächelt während eines Interviews. (zu dpa: «Ministerin ruft zur Europawahl auf: Geht um «sehr viel»») Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Katrin Lange (SPD) hat Erfahrung als Ministerin in Brandenburg. Alles zur Person, Steckbrief sowie politischer und beruflicher Werdegang.

Soeren Stache/dpa
  • Katrin Lange (SPD) wird als mögliche neue Innenministerin in Brandenburg gehandelt.
  • Sie ist derzeit Finanzministerin und hat langjährige Erfahrung in der Verwaltung.
  • Lange ist gebürtige Brandenburgerin und lebt mit ihrem Sohn in Pritzwalk.
  • Sie ist seit 1995 Mitglied der SPD und seit 2013 stellvertretende Vorsitzende des SPD-Landesverbandes.
  • Lange hat verschiedene hochrangige Positionen in der Landesverwaltung innegehabt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die derzeit noch amtierende Finanzministerin des Landes Brandenburg, Katrin Lange, wird in der Koalition zwischen SPD und BSW Nachfolgerin von Michael Stübgen und somit zukünftige Ministerin des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg.

Erfahrungen im Innenministerium hat die gebürtige Brandenburgerin seit dem Beginn ihrer beruflichen Laufbahn. Wer ist die SPD-Politikerin? Ein Steckbrief mit beruflichen und politischen Stationen.

Steckbrief Katrin Lange (SPD)

  • Herkunft und Lebenslauf
  • Partei und politischer Werdegang

Steckbrief: Zur Person Katrin Lange

  • Name: Katrin Lange
  • Geburtstag: 24.12.1971
  • Geburtsort: Brandenburg an der Havel
  • Beruf: Politikerin/Hochbaufacharbeiterin für Beton- und Stahlbau/Verwaltungsfachwirtin/ausgebildete Regierungsassistentin im Innenministerium
  • Kinder: ein Sohn
  • Partei: SPD
  • Twitter: Profil von Katrin Lange

Herkunft und Lebenslauf: Katrin Lange (SPD)

Katrin Lange ist gebürtige Brandenburgerin und lebt mit ihrem 1999 geborenem Sohn im ruhigen Pritzwalk. 1988 wagte sie einen mutigen Schritt und entschied sich, nach der zehnten Klasse für das Fachabitur im Hochbau. Ihre Ausbildung zur „Hochbaufacharbeiterin für Beton- und Stahlbau“ begann sie am 01.09.1988 beim BMK Ost in Potsdam.

Trotz der unvorhergesehenen Wende, die mitten in ihre Lehrjahre platzte, zog sie die dreijährige Ausbildung durch. Im Anschluss war ihr Plan, Architektur zu studieren, doch die Ereignisse der Wendezeit brachten sie zum Umdenken. Lange entschied sich 1991 für eine Ausbildung zur Regierungsassistentin im Innenministerium des Landes Brandenburg. „Den Aufbau der neuen Verwaltung begleiten zu können, fand ich total spannend“, schreibt sie auf ihrer Homepage. Seit 1995 gehört sie der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) an.

Nach verschiedenen Stationen in der Verwaltung, darunter im Bauamt des Landkreises Kyritz und als Leiterin des Ordnungsamtes im Amt Meyenburg, setzte Katrin Lange konsequent ihren beruflichen Werdegang fort. Im Jahr 2002 begann sie ein berufsbegleitendes Studium an der Brandenburgischen Kommunalakademie und schloss dieses erfolgreich als Verwaltungsfachwirtin ab.

Im Jahr 2004 wurde sie zur Amtsdirektorin im Amt Meyenburg gewählt und war damit mit 32 Jahren die jüngste Amtsdirektorin im Land Brandenburg.

Partei und politischer Werdegang

Seit 2013 ist Lange stellvertretende Vorsitzende des SPD-Landesverbandes in Brandenburg. Ihr weiterer Werdegang führte Katrin Lange in höhere Positionen in der Landesverwaltung.

Nach Stationen als Staatssekretärin im Infrastrukturministerium (2014 - 2016) und im Innenministerium des Landes Brandenburg (2016 - 2019) wurde Katrin Lange im September 2019 direkt als Abgeordnete in den Landtag gewählt.

Ministerpräsident Dietmar Woidke hat Lange den darauffolgenden November zur Finanzministerin und Ministerin für Europa des Landes Brandenburg ernannt.