Krankenhaus in Brandenburg: Nächste Geburtsklinik schließt - diesmal in Potsdam

Der Eingang zum St. Josefs-Krankenhaus Potsdam-Sanssouci. Die Klinik verlor zuletzt die Geburtshilfe und ist damit nicht alleine in Brandenburg.
picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild/Soeren Stache- Zwei Kliniken in Brandenburg schließen die Geburtshilfe: Potsdam und Bernau.
- In Bernau endet die Versorgung, umliegende Häuser übernehmen ab Oktober.
- Genannt werden Rüdersdorf, Berlin-Buch, Oranienburg und Eberswalde.
- Gründe sind sinkende Geburten, Fachkräftemangel und gesetzliche Kürzungen.
- In Bernau kamen bis Ende Juni dieses Jahr 183 Kinder zur Welt – etwa eins pro Tag.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach dem katholischen St.-Josefs-Krankenhaus in Potsdam schließt in Brandenburg nun auch das evangelisch-freikirchliche Immanuel-Klinikum in Bernau die Geburtshilfe- und Gynäkologiestation.
Die Versorgung übernähmen ab Oktober umliegende Geburtskliniken in Rüdersdorf, Berlin-Buch, Oranienburg und Eberswalde, teilte der Träger am Montag in Berlin mit. Grund seien die sinkende Geburtenrate, der anhaltende Fachkräftemangel und gesetzliche Kürzungen für Krankenhäuser.
Im Immanuel-Klinikum in Bernau seien in diesem Jahr bis Ende Juni nur 183 Kinder zur Welt gebracht worden, durchschnittlich ein Kind pro Tag, hieß es. Zugleich hätten offene Stellen trotz intensiver Bemühungen nicht nachbesetzt werden können.
Damit gebe es keine Perspektive für eine nachhaltige und gute Entwicklung der Geburtshilfe in Bernau, betonte der Träger. Das Potsdamer St.-Josefs-Krankenhaus hatte seine Geburtshilfe- und Gynäkologiestation zum 10. Juli geschlossen. Die Versorgung in Brandenburgs Landeshauptstadt übernimmt das städtische Ernst-von-Bergmann-Klinikum.
